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VLN: Mühlner kommt mit zweitem Volvo

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Nach guter Leistung baut Mühlner das Volvo-Programm aus |
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| Beim bevorstehenden Rennen zur Deutschen Langstrecken-Meisterschaft startet das Team Mühlner Motorsport erstmals mit zwei Volvo S60. Der Rennstall von Bernhard Mühlner, der im belgischen Spa ansässig ist, reagiert damit auf die vielversprechende Vorstellung des neu entwickelten Autos beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem der Volvo S60 auf Anhieb auf den zweiten Startplatz seiner Klasse fuhr.
"Das 24-Stunden-Rennen hat gezeigt, wie schnell die Mannschaft von Bernhard Mühlner den Volvo S60 zur Konkurrenzfähigkeit entwickelt hat", so Ulli Andree. "Besonders der neue Motor, den wir beim 24-Stunden-Rennen erstmals verwendet haben, war ein riesiger Schritt vorwärts. Ich hoffe, dass wir nahtlos an die Leistung vom 24-Stunden-Rennen anknüpfen und wieder an der Spitze unserer Klasse mitfahren können."
Mühlner hatte schon seit Beginn seines Volvo Projekts geplant, im Laufe der Saison auch einen zweiten Wagen in der Langstrecken-Meisterschaft einzusetzen, um damit das Erstlingswerk, das Ulli Andree, Andy Middendorf und Heinz-Josef Bermes seit dem dritten Rennen des Nordschleifen-Championats pilotieren, mit ergänzenden Erkenntnissen schneller entwickeln zu können. Doch das 24 Stunden-Rennen hat die ursprüngliche Planung über den Haufen geworfen. Ursprünglich hätte ein Mühlner Volvo S60 mit einem Zweiliter-Motor ausgerüstet werden und das zweite Auto mit einem 2,4-Liter-Fünfzylinder in der Klasse bis 2,5 Liter antreten sollen. Aber weil der neue 2,4-Liter, der beim 24-Stunden-Rennen erstmals eingesetzt worden ist, einen derart großen Unterschied zum bis dato verwendeten Zweiliter ausmachte, entschied Mühlner sich, beide Volvo S60 mit 2,4-Liter-Motoren auszurüsten.
Ebenso wie beim Motor, setzt Mühlner auch bei den Fahrern auf jene Qualität, die sich beim 24-Stunden-Rennen bewährt hat. Die langjährigen Volvo Stammpiloten Ulrich Andree und Andreas Middendorf wechseln sich am Steuer des einen Volvo S60 ab, Heinz-Josef Bermes und Team-Neuzugang Jörg Seidel teilen sich den anderen Göteborger.
Beim ersten Einsatz von zwei Volvo S60 auf der Nordschleife des Nürburgrings möchte Mühlner an die gute Vorstellung vom 24-Stunden-Rennen anknüpfen. Das Team hofft, in seiner Klasse um die Spitze mitkämpfen und einen Podestplatz erreichen zu können.
Bernhard Mühlner: "Der Auftritt beim 24-Stunden-Rennen hat unser Team für all die Mühen und die vielen, vielen Arbeitsstunden belohnt, die wir seit Januar in die Entwicklung des Volvo S60 investiert haben. Dank des neuen 2,4-Liter-Fünfzylinders haben wir einen so großen Entwicklungssprung gemacht, dass wir mühelos an der Spitze der Klasse bis 2,5 Liter mitkämpfen konnten. Dieser Fortschritt hat das ganze Team natürlich noch einmal zusätzlich motiviert, nun auch den zweiten Volvo S60 einsatzbereit zu machen und mit jenem Motor auszurüsten, der beim 24-Stunden-Rennen so fantastisch eingeschlagen ist. Der Einsatz eines zweiten Wagens ist für das ganze Team von Vorteil. Wir wollen da weiter machen, wo wir beim 24-Stunden-Rennen aufgehört haben, und uns erneut in den Kampf um die Spitze unserer Klasse einmischen - möglichst gleich mit beiden Volvo S60." |  |