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Supercup: Start-Ziel-Sieg für Philipp Peter

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Lieb, Peter und Menzel auf dem Podium |
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| Philipp Peter ging als führender Mann in die erste Kurve des fünften Laufs zum Porsche-Michelin-Supercup auf dem Nürburgring, um nach 14 Runden als Sieger vor Marc Lieb abgewunken zu werden. Peter, der auch das vierte Rennen der Saison in Monaco gewonnen hatte, drehte auf dem Weg zu seinem neuerlichen Erfolg die schnellste Rennrunde (2:07.103 Minuten = 145.752 km/h). Sein Sieg bringt ihn vom sechsten auf den vierten Tabellenplatz nach vorne.
Marc Lieb bezog Position zwei sofort nach dem Start und verteidigte diese erfolgreich gegen die Angriffe von Christian Menzel, der als Dritter über die Ziellinie fuhr. Sowohl Lieb als auch Menzel waren lediglich als Gaststarter im Einsatz. Sie erhalten deshalb keine Punkte.
Damit kann sich Timo Bernhard, der Vierter wurde, die Fahrer-Punkte für den zweiten Rang gutschreiben, was den amtierenden Meister des Porsche Carrera Cup von Gesamtrang fünf auf den dritten Platz in der Fahrerwertung nach vorne bringt.
Pech hatte der Trainingsschnellste, Marco Werner, der mit einem Defekt in der Kraftübertragung nach der Einführungsrunde stehen blieb. Alessandro Zampedri hingegen baute seine Führung in der Fahrerwertung mit Platz acht auf dem nach eigenem Bekunden von ihm nicht favorisierten Nürburgring aus.
Olympia-Schwimmer Mark Warnecke brachte als Gastfahrer der Porsche AG seinen VIP-Carrera auf Rang 13 zum Ziel, obwohl er bereits in der ersten Runde nach dem Rempler eines Konkurrenten weit zurückgefallen war. Motorrad-Rennfahrerin Katja Poensgen wurde 18. im VIP-Porsche mit Startnummer eins.
Philipp Peter (Sieger): "Der Start war entscheidend. In der ersten Kurve behielt ich die Nerven, obwohl einige Konkurrenten heftig angriffen. Dann kontrollierte ich das Rennen."
Christian Menzel (Platz drei): "Mein Start war okay, dann bin ich mein eigenes Rennen gefahren. Wir haben ein tolles Set-Up gefunden, was ich hier im nationalen Carrera Cup fahren werde. Der Speed an der Spitze war enorm, wir waren alle am Limit. Ich hatte kaum eine Chance, Marc anzugreifen. Aber jetzt habe ich einen Pokal, ich war auf dem Podium, was will ich mehr?"
Alessandro Zampedri (Platz acht): "Ich bin froh, dass ich vom Nürburgring, der mir überhaupt nicht liegt, zehn Punkte mitnehmen kann. In den ersten drei Runden hatte ich brutales Untersteuern, sonst hätte mich Collard nicht gekriegt."
Katja Poensgen: "Meine Lernkurve zeigt steil nach oben, ich konnte im Rennen meine schnellste Runde des Wochenendes fahren. Schade, dass ich jetzt wieder aufhören muss. Ein anderes Auto hat mich lange aufgehalten, aber ich wollte nicht zu hart angreifen, denn der fuhr immerhin um Punkte."
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