Die Sportwagen der FIA-GT-Meisterschaft kehren nach Oschersleben zurück
Auch wenn sie bei der diesjährigen Auflage der berühmten 24 Stunden von Le Mans keine Chancen auf den Gesamstsieg hatten, so fuhren sie im Publikumsinteresse dennoch auf den Spitzenplätzen – die GT-Sportwagen Chrysler Viper, Ferrari 550 Maranello und 360 Modena sowie die ewig jungen Porsche 911. Wie in der FIA-GT-Meisterschaft verwöhnten die spektakulären Coupés die 220.000 Fans in Frankreich mit packendem Motorsport und einem beeindruckendem Sound.
Auf einen Hauch von Le Mans können sich die Fans freuen, wenn die FIA-GT-Meisterschaft Am 14. Juli Im Rahmen Des ADAC LG Super Racing Weekend Ihr Deutschland-Gastspiel Im Motopark Oschersleben absolviert. Viele Teams und Fahrer aus der FIA-GT-Meisterschaft waren in diesem Jahr auch in Le Mans am Start – ein gutes „Training“ für das Highlight im Motopark, denn sowohl in Le Mans als auch in der FIA-GT-Meisterschaft müssen Fahrer und Autos über längere Strecken nicht bloß schnell, sondern auch zuverlässig sein. Nur das Team, das beide Faktoren perfekt kombiniert, hat bei einem 500-Kilometer-Rennen wie im Motopark Oschersleben eine Chance auf einen der vorderen Plätze.
Dass ein Ferrari 550 Maranello in Le Mans die GT-Klasse über weite Strecken dominierte, war für eingefleischte FIA-GT-Zuschauer keine Überraschung: Bereits zwei Wochen vor dem Marathon stellte der italienische Zwölfzylinder im spanischen Jarama mit einem Sieg beim vierten FIA-GT-Lauf seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Nach dem Ausfall des Ferrari duellierten sich in Le Mans die ebenfalls in der FIA GT-Meisterschaft zahlreich vertretenen Chrysler Viper mit der später siegreichen Chevrolet Corvette.
Erfolgreichster Pilot aus der FIA-GT-Meisterschaft war in Le Mans Christian Pescatori, der im Audi R8 Gesamtzweiter wurde – ein Ergebnis, das seine Erfolge in der FIA-GT-Meisterschaft widerspiegelt. Dort steuert der routinierte Italiener mit seinem Landsmann Andrea Montermini einen Ferrari 360 Modena von einem Podiumsplatz zum nächsten. Dementsprechend deutlich führen die beiden die N-GT-Klasse an. In der Kategorie der seriennahen Fahrzeuge ist Pescatori Titelverteidiger.
Aber auch das haben Le Mans und die FIA-GT-Meisterschaft gemeinsam: Oft entscheidet ein kleines Quäntchen Glück über Sieg und Niederlage. Dramatische Szenen und Spannung bis ins Ziel prägen diese Langstreckenrennen. Dem einzigen Auftritt der spektakulären GT-Sportwagen in Deutschland fiebern daher viele Fans schon jetzt entgegen.