Der The Racers Group Porsche legte 319 Runden zurück
Mit einem großen Erfolg für die privaten Porsche-Kundenteams endete das weltberühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans am vergangenen Sonntag. Bei dem Langstrecken-Klassiker in West-Frankreich gewannen der Amerikaner Kevin Buckler sowie die beiden an sein Racers-Group-Team ausgeliehenen Porsche-Werksfahrer Lucas Luhr und Timo Bernhard mit einem Porsche 911 GT3-RS die seriennahe GT-Klasse. Sie hatten in 24 Stunden bei schwül-heißem Wetter, das Technik und Fahrer aufs Äußerste forderte, 319 Runden zurückgelegt. Das amerikanisch-deutsche Porsche-Trio lag im Ziel nur eine Minute vor dem Porsche 911 GT3-RS des deutschen Freisinger-Teams aus Karlsruhe.
Auch in diesem Wagen unterstützten zwei Porsche-Werkspiloten die Mannschaft: Sascha Maassen und Jörg Bergmeister wechselten sich mit dem Franzosen Romain Dumas ab. Nach der Zieldurchfahrt gestand ein erleichterter Lucas Luhr: "Das war ein sehr hartes Rennen, vor allem weil ich genau wusste, wie schnell meine Fahrer-Kollegen in dem anderen Team sind. Deshalb mussten wir immer 100 Prozent fahren. Unser 911 GT3-RS hat mich beeindruckt. Er lief wie das sprichwörtliche Schweizer Uhrwerk. "
Im Gesamtklassement belegten die beiden Porsche die Plätze 16 und 17. Auch die nächsten drei Positionen in der so genannten "kleinen GT-Klasse" gingen an Porsche 911 GT3-RS von privaten Porsche-Kunden-Teams, darunter auch der Wagen des früheren Ski-Weltcup-Gewinners Luc Alphand (Frankreich) auf Rang fünf.