Alfa Cup: Lupenreiner Start-Ziel-Sieg für Steve Abold
Spannender Kampf auf dem EuroSpeedway
Die Pechsträhne von Steve Abold ist beendet. Der 23 Jahre alte Student aus Dillingen – zuvor bereits zweimal Trainingsschnellster – gewann auf dem EuroSpeedway sein erstes Rennen im Alfa 147 Cup. „Auf diesen Sieg habe ich lange gewartet“, freute sich Abold. Er lag mit seinem rund 119 kW (160 PS) starken Alfa 147 1.9 JTD vom Start bis ins Ziel an der Spitze. Allerdings wurde das über 13 Runden (58,942 km) gehende Rennen alles andere als eine Spazierfahrt für den vom Autohaus Brandes & Dschüdow in Münster unterstützten Abold. Markus Lungstrass (Burscheid) und Reinhard Huber (Albaching) folgten dem Spitzenreiter im Zentimeterabstand. Im Eifer des Gefechtes mussten Abold und Lungstrass sogar gelegentlich durch die Wiese ausweichen. „Trotzdem lief der Dreikampf absolut fair“, bestätigte Lungstrass. Der 19-Jährige gewann erneut die Junioren-Wertung und eroberte die Tabellenführung im Alfa 147 Cup zurück. Abold verbesserte sich durch seinen Sieg auf Rang acht, Huber ist nach den ersten vier Rennen im neuen Diesel-Markenpokal von Alfa Romeo nun Vierter.
Etwas ungestümer ging dagegen Katharina König auf ihrem Weg zum Sieg in der Damen-Wertung zu Werke. In der ersten Kurve nach dem Start verursachte die 23 Jahre alte Studentin einen Unfall, bei dem mehrere Konkurrenten auf der Strecke blieben. König konnte mit nur leicht beschädigtem Auto weiter fahren, wurde allerdings von der Rennleitung zu einer Stop & Go-Strafe an die Box befohlen. Anschließend stürmte die Nordhäusenerin aber zurück auf Gesamtrang zehn.
Pech hatte dagegen Tabellenführer Martin Tschornia (Bestwig). Zunächst wurde er von der Rennleitung auf den letzten Startplatz strafversetzt, weil eine von den Technischen Kommissaren nach dem Training gezogene Spritprobe nicht dem im Alfa 147 Cup vorgeschriebenen Diesel-Kraftstoff entsprach. Im Rennen kämpfte sich der Routinier Platz um Platz nach vorne, wurde wegen allzu aggressiver Fahrweise aber erneut von der Rennleitung eingebremst, diesmal mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe.