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24h: Die Kameradschaft steht im Vordergrund

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Das Team Dudek spendierte einem Konkurrenten den eigenen Ersatzmotor |
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| "Das war ein Highlight, als unser BMW um 14:07 das Ziel erreichte", sind sich die Piloten des Dudek Teams Bernd Küpper, Helmut Wernig, Eberhard Katz und Knut Kohlmorgen einig. Mit ihrem BMW 325 konnten sie sich in der zusammen gelegten Klasse N4/N5 am Ende mit dem dritten Rang (55. gesamt) gegen die starke Konkurrenz, die in erster Linie aus BMW M3 bestand, behaupten.
Der Ausdruck Konkurrenz ist allerdings relativ zu sehen, denn das Team versteht ein Event wie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auch als Miteinander. Anders wäre es nicht zu erklären, dass man uneigennützig am Freitagabend seinen Ersatzmotor einem Mitbewerber spendierte. Das Team Lanza Motorsport aus Italien beklagte nach dem zweiten Training einen kapitalen Motorschaden. "Wir haben nicht lange überlegt sondern gleich geholfen", so R.D.Motorsport. "Die Hilfestellung ging sogar soweit, dass unsere Jungs mit angepackt haben, das Aggregat in dem italienischen BMW einzubauen."
Das Rennen selbst verlief ohne größere Probleme. Einzig der Auspuff musste in den frühen Morgenstunden gewechselt werden, was dem BMW 325 drei Runden zurück warf. Nach dem Debüt 2001, wo das Team auf dem 74. Gesamtrang die Zielflagge sah, war trotzdem eine Steigerung drin. "Das hatte sich keiner ausgerechnet", so das Team. "Es gab am Sonntagabend eine Riesenfete."
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