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24h: Tolle Leistung nach durchwachsenem Rennen

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Das Team Sorg-Renn-Sport hatte mit Unwegsamkeiten zu kämpfen |
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| Das Team Sorg-Renn-Sport ging am vergangenen Wochenende zum ersten Mal beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. Neben dem Teamchef Daniel Sorg wechselten sich Manfred Heuer, Ulrich Mahler und Ian Green aus Australien am Volant des nach Gruppe N-Reglement aufgebauten Opel Astra F GSI 16V ab. Nach 24 Stunden und einiger Hektik in der Anfangsphase stand am Ende ein beachtlicher 102. Gesamtrang zu Buche, in der Klasse N3 wurde das Team 6. von 13.
Nach einem durchwachsenen Training startete Ulrich Mahler von der gesamt 187. Position - zufällig genau die Startnummer des Teams - ins Rennen. Gleich beim Strat löste sich ein Zündkabel, nach dem ersten Turn von sieben Runden waren die Bremsbeläge hinüber. Manni Heuer griff als zweiter Pilot ins Lenkrad und machte Boden gut, ehe er nach neun Runden mit technischen Problemen die Box ansteuerte. Nach einiger Suche stellte sich heraus, dass ein Kabel der Lichtmaschine gebrochen war.
Ian Green fuhr einen problemlosen Turn. Bevor Daniel Sorg das Fahrzeug übernahm, wurden vorsorglich erneut die Bremsbeläge gewechselt. Ein neues Fabrikat verrichtete dann bis zum Rennende seinen Dienst. Dummerweise riss beim Wechsel eine Schraube des Bremssattels ab, was aber vorerst die Pechsträne beenden sollte.
Von nun an arbeitete sich das Team kontinuierlich nach vorne. Dank schneller Boxenstopps und konstanten Rundenzeiten konnte sich die Mannschaft rund um Daniel Sorg bis zum Sonntagmittag in die Top 100 fahren, ehe erneut technische Probleme die Fahrt bremsten.
Sorg übernahm den finalen Turn und bemerkte schnell, dass die Antriebswelle merkwürdige Geräusche von sich gab. "Ich habe das Tempo gleich reduziert und das Auto ins Ziel getragen", so der Teamchef. "In der letzten Runde habe ich mich dann hinter der führenden Viper einsortiert, um nicht noch eine Runde fahren zu müssen."
Nach dem überqueren der Ziellinie löste sich die ganze Anspannung schlagartig und das Team lag sich vor Freude in den Armen. Zwar hatte man aufgrund der verhaltenen Fahrt am Ende zwei Positionen in der Klasse verloren, aber die Tatsache, beim ersten Start die Zielflagge zu sehen, war eine tolle Entschädigung.
Der sechste Platz in der Klasse bei 13 gestarteten Fahrzeugen und die Gesamt 102. Position sind eine mehr als respektable Leistung. Das erkannte auch Karl Mauer, seines Zeichens Direktor des Bereiches Öffentlichkeitsarbeit der Adam Opel AG, der das Sorg-Renn-Sport-Team für seine Leistung lobte. Auf ein Neues 2003!
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