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Puma Cup: Martin gewinnt Saisonhöhepunkt am Ring

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Souveräner Start-Ziel-Sieg für Martin |
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| Ralph Martin dominierte den alljährlichen Höhepunkt im FordPuma Cup: Der 33-Jährige landete beim dritten Saisonlauf des Ford-Markenpokals, der im Rahmen des Int. 30. ADAC 24h-Rennens auf dem Nürburgring ausgetragen wurde, einen souveränen Start-Ziel-Sieg - den zweiten des Jahres nach seinem Erfolg beim Saisonauftakt in Oschersleben. Zweiter nach vier Runden über die 25,936 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife wurde Hockenheimsieger Dirk Werner (Kissenbrück), der sich damit als Tabel-lenführer behauptete. Markus Eichele (Untergröningen) startete von der zwölften Position und hatte sich schon nach der zweiten Runde auf Platz drei vorgekämpft. Trotz eines Bremsfehlers in der Mercedes-Arena, dem neuen Streckenabschnitt auf dem Grand-Prix-Kurs, verteidigte er diese Position gegenüber seinen hartnäckigen Verfolgern Jörg Schramm (Neuss) und Jürgen Rother (Böblingen).
Mit seinem Sieg bescherte Ralph Martin seinem Team ein optimales Dankeschön. Nach einem Unfall mit Überschlag im freien Training, bei dem das schwarze Bertrandt-Auto erheblich beschädigt worden war, hatte die Crew vom Team Lauderbach Motorsport den FordPuma über Nacht für das Qualifying komplett neu aufgebaut.
Ralph Martin (Mindelheim), Sieger: „Ich habe das Rennen über den Rückspiegel kontrolliert und meine Führungsposition einfach gut im Griff gehabt. Nach dem Start haben die anderen auf dem Grand-Prix-Kurs etwas zu langsam reagiert, so dass ich mich absetzen und damit auch den Windschattenspielchen auf der Döttinger Höhe entgehen konnte.”
Dirk Werner (Kissenbrück), Zweiter: „Hinter mir war eine ordentliche Rangelei im Gange, aber trotzdem war das für mich ein eher ruhiges Rennen. In der zweiten Runde habe ich mich auf der Nordschleife einmal sehr stark verbremst. Da habe ich bestimmt zwei Sekunden auf Ralph verloren, die ich auch nicht mehr gutmachen konnte. Die vielen Trainingsrunden in der Eifel haben sich jedenfalls ausgezahlt.”
Markus Eichele (Untergröningen), Dritter: „Ich habe wirklich nicht geglaubt, dass ich von der zwölften Startposition aus noch so weit nach vorne komme. Aber es hat einfach gut geklappt, mit Jörg Schramm im Windschatten zu fahren.”
1. Ralph Martin (Mindelheim), 43:45,657 Min.
2. Dirk Werner (Kissenbrück), 43:47,096 Min.
3. Markus Eichele (Untergröningen), 43:58,402 Min.
4. Jörg Schramm (Neuss), 43:58,644 Min.
5. Jürgen Rother (Böblingen), 43:59,080 Min.
6. Harald Hennes (Aachen), 44:03,155 Min.
7. Philipp Stange (Kleinostheim), 44:03,769 Min.
8. Harald Proczyk (St. Margarethen/A), 44:13,420 Min.
9. Jürgen Glath (Grafschaft), 44:13,881 Min.
10. Marcel Wintersohl (Nümbrecht), 44:14,244 Min.
11. Thomas Gerling (Warmsen), 44:15,004 Min.
12. Marco Wolf (Lohmar), 44:26,100 Min.
13. Christian Hartmann (Burgdorf), 44:26,431 Min.
14. Werner Hartmann (Burgdorf), 44:29,740 Min.
15. Moritz Bahlsen (Burgdorf), 44:30,513 Min. |  |