Die Schirra-Mannschaft freute sich über den Klassensieg
Bei BFGoodrich Tires lagen beim 30. Internationalen ADAC 24-h-Rennen auf dem Nürburgring Freud und Leid sehr nah beisammen. Joey Kelly erzielte mit seinem Team Schirra motoring bei seiner 24-h-Premiere einen Klassensieg in der Gruppe V3. Pech hingegen hatte Nordschleifen-Legende Edgar Dören. Auf einem hervorragenden sechsten Gesamtrang liegend schied der Porsche-Pilot 45 Minuten vor Rennende nach einer Kollision aus. Ähnlich erging es dem zweiten Porsche 911 GT3 aus dem Dören-Rennstall. Ein Unfall im ersten Renndrittel beendete die Teilnahme von US-Schauspieler Robert Carradine vorzeitig. Ein technischer Defekt beim Honda NSX GT2 des österreichischen Altschach-Teams verhinderte bereits vor dem Start des 24-h-Rennens die erfolgversprechende Teilnahme beim Langstrecken-Klassiker in der Eifel.
Während es bei den Teams von Dören und Altschach die Enttäuschung groß war, hatte das Team von Schirra motoring allen Grund zum Feiern. Bei seinem Debüt beim 24-h-Rennen gewann Joey Kelly - Extremsportler und Sänger der Kelly Familiy - mit seinen Teamkollegen Joachim Schirra, Marco Wolf und Michael Hess in einem Peugeot 306 S16 die Klasse V3 souverän. Auch Platz 36 in der Gesamtwertung spricht für die hervorragende Leistung des gesamten Teams während des Langstreckenmarathons in der Eifel. "Es hat mir riesig Spass gemacht, hier zu fahren. Der Peugeot lief hervorragend und die Stimmung im Team war einmalig", so ein glücklicher Joey Kelly nach seiner Zieldurchfaht.
Der Pechvogel des Tages ist Edgar Dören. 45 Minuten vor Rennende kollidierte er mit einem zu überrundenden Fahrzeug und schlug mit über 200 km/h in die Leitplanken. Der bis dahin hart erkämpfte 6 Platz im Gesamtklassement war somit verloren. "Diesen Ausgang wünsche ich keinem Team. So kurz vor der Zieldurchfahrt eines 24-h-Rennens auszufallen, ist das schlimmste, was einem Team passieren kann. Die Jungs und meine beiden Teamkollegen "Karlchen" Lück und Frikadelli sind grossartig gefahren. Leider blieb uns der Erfolg unserer harten Arbeit verwehrt", so ein enttäuschter Edgar Dören nach dem Rennen.