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2002-06-02 04:40:33 - ks
Alfa Cup: Erster Sieg und Tabellenführung für Tschornia

(c) ts photo
Tschornia bezwang Lungstrass und Huber
Mit einem spektakulären Dreikampf in der letzten Kurve endete der dritte Lauf zum Alfa 147 Cup auf dem Nürburgring. Martin Tschornia (Bestwig), Markus Lungstrass (Burscheid) und Reinhard Huber (Albaching) fuhren im Zentimeterabstand in den Schlussspurt des über vier Runden (Grand-Prix-Strecke plus Nordschleife, je 25,947 km) gehenden Rennens. In der Schikane am Ende der kilometerlangen Geraden „Döttinger Höhe“ bezogen Tschornia und Lungstrass den Grünstreifen neben der Piste in die Ideallinie mit ein, dabei berührten sich die Alfa 147 der beiden mehrfach. Lungstrass, der als Trainingsschnellster von der Pole-position ins Rennen gegangen war, drehte sich schließlich in Sichtweite des Ziels. Der mit 19 Jahren jüngste Teilnehmer in Deutschlands erstem Diesel-Markenpokal fiel dadurch auf Rang drei hinter Tschornia und Huber zurück. „Toll, dass mir auf meiner Lieblingsrennstrecke der erste Sieg im Alfa 147 Cup gelingt“, freute sich Martin Tschornia, der damit die Tabellenführung übernommen hat.

Tschornia, Huber, Lungstrass und Peter Oberndorfer (Hamburg) hatten sich schon früh von dem 25 Fahrzeuge starken Feld abgesetzt. Oberndorfer verabschiedete sich allerdings wegen eines defekten Radlagers in der zweiten Runde aus der Spitzengruppe. Ähnliches Pech hatte auch Sebastian Stahl (Neunkirchen), der bisherige Tabellenführer. Der als „Schumi 3“ bekannte 23-Jährige fiel mit Antriebsschaden aus. Der Sieg in der Damen-Wertung ging erstmals an Katharina König (Nordhausen). „Mehr noch freue ich mich aber über den sechsten Platz in der Gesamtwertung bei meinem ersten Rennen auf dem Nürburgring“, meinte die ehrgeizige 23-Jährige nach der Zieldurchfahrt.

Joey Kelly, der mit dem von Alfa Romeo eingesetzten VIP-Auto von Startplatz elf ins Rennen gegangen war, wurde schon in der ersten Runde in eine Kollision verwickelt. „Dabei wurde eine Radaufhängung leicht verbogen“, berichtete der Gitarrist der „Kelly Family“, der die Nordschleife des Nürburgrings von Rennen in der Langstrecken-Meisterschaft sehr gut kennt. Der 29-Jährige fuhr zunächst weiter, stellte seinen beschädigten Alfa 147 1.9 JTD aber wenige Kilometer später ab.


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