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2002-06-01 19:11:45 - ks
F3: Paffett bestätigt seine Top-Form

Startet im Samstagrennen von der Pole: Gary Paffett
Auch im Training zum fünften Lauf der Int. Deutschen Formel- 3-Meisterschaft stellte Gary Paffett seine Klasse unter Beweis. Der 21-Jährige holte im Dallara 3/02 Opel-Spiess mit 1:16.339 Minuten die Bestzeit auf dem 3,645 Kilometer langen Sachsenring. Erneut schaffte es der Japaner Kousuke Matsuura (1:16.428) nicht, dem Briten die Pole Position abzujagen. Auch Bernhard Auinger (1:16.665) hatte während der 45-minütigen Trainingssitzung zeitweise in Führung gelegen, um später jedoch auf dem dritten Platz abgewinkt zu werden. Nach seinem zehnten Platz im gestrigen Training kam der Tabellenführer Frank Diefenbacher (Pforzheim) erneut nur auf Platz neun. Etwas besser landete Markus Winkelhock (Waiblingen) im Dallara 3/02 Mercedes auf dem siebten Platz. Der Brasilianer Joao Paulo de Oliveira liegt auf Rang fünf. Als schnellster Pilot mit einem Toyota-Motor ist der Japaner Sakon Yamamoto auf dem 16. Rang platziert .

Gary Paffett: Jetzt bin ich noch mehr über die verlorene Pole Position von gestern verärgert. Das Auto ist richtig gut. Meine heutige Bestzeit zeigt, dass auch im Rennen mit mir zu rechnen ist.

Bernhard Auinger: Ich hatte noch einige Probleme, die einzelnen Sektorenzeiten zu einer schnellen Runde zu vereinen. Glückwunsch an Paffett. Seine erneute Pole Position zeigt, dass es gestern nicht am Sprit lag.

Timo Glock: Ich lag lange Zeit auf Platz zwei und hatte leider in meiner letzten schnellen Runde einen leichten Quersteher. Dadurch bin ich etwas ins Gras gekommen und habe bestimmt zwei, drei Zehntel verloren.

Stefano Proetto: Ich ärgere mich sehr, denn die letzte Runde wäre richtig schnell geworden. Leider ging mir zum Schluss der Sprit aus.

Frank Diefenbacher: Es läuft einfach nicht. Wir bekommen nicht mehr Grip ins Autos. Generell baut der Wagen viel zu wenig Grip auf.

Clemens Stadler: Wir haben das Auto von gestern auf heute verbessern können. Leider bin ich ein Mal abgeflogen, das hat mich aus dem Rhythmus gebracht. Jeffrey van Hooydonk: Wir haben ganz offensichtlich ein Problem im Auto. Zwar konnten wir das Set-up für das heutige Training verbessern, doch optimal ist es nicht.

Cesar Campanico: Gestern hatte ich gar keine Leistung, sodass wir den Motor wechseln mussten. Jetzt fehlen mir natürlich noch einige Runden. Ich kenne die Strecke noch nicht richtig und weiß noch nicht, wo das Limit liegt.

Charles Zwolsman: Das Team hat mächtig gearbeitet und mir ein neues Auto aufgebaut. Jetzt hapert es halt noch an den Kleinigkeiten.

Stefan de Groot: Ich bin schon das ganze Wochenende zu langsam, weil wir große Probleme mit dem Set-up haben.

Marco Knauf: Ich bin trotz der schlechten Platzierung nicht ganz unzufrieden, da ich im freien Training schon nach zwanzig Runden im Kies gelandet bin.

Robert Doornbos: Es ging gut, ich war die ganze Zeit vorn dabei. Es ärgert mich nur, das einige Konkurrenten unfair sind und blockieren.

Gilles Tinguely: Es wird von Runde zu Runde besser. Klar, bin ich noch nicht da, wo ich hin will. Mit den neuen Reifen bin ich leider in den Verkehr geraten, deshalb konnte ich sie nicht richtig nutzen.

Kousuke Matsuura: Ich habe das Set-up verändert, jedoch in die falsche Richtung.
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