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V8STAR: Erster V8STAR-Sieg für Pedro Lamy

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Lamy vor imposanter Kulisse |
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| Der Gewinner des dritten Saisonlaufs auf dem Nürburgring heißt Pedro Lamy (30). Nach einem spannenden Zweikampf um die Spitze setzte sich der Galeria Kaufhof Team Zakspeed-Fahrer gegen seinen Teamkollegen Robert Lechner (24) und Irmscher-Pilot Johnny Cecotto (46) durch. Bei strahlendem Sonnenschein und mehr als 100.000 Zuschauern feierte Neueinsteiger Pedro Lamy auf dem neu umgebauten Nürburgring (Länge: 5,141 km) seinen ersten Sieg in der V8STAR-Rennserie. Der Ex-DTM und Formel 1-Pilot aus Portugal lieferte sich – genau wie im ersten Rennabschnitt am Donnerstag – ein packendes Duell mit seinem österreichischen Teamkollegen Robert Lechner. Als hartnäckigster Verfolger erwies sich einmal mehr V8STAR-Champion Johnny Cecotto (Irmscher Motorsport), der nun punktgleich mit Lamy die Fahrer-Wertung anführt.
Lechner hatte das Rennen bis zum obligatorischen Boxenstopp angeführt. Teamkollege Lamy wurde beim Radwechsel schneller als Johnny Cecotto abgefertigt und kam vor dem Venezolaner wieder zurück auf die Strecke. Lamy gelang dann kurze Zeit später der Sprung an die Spitze, als er sich nach dem Ende der Safety Car-Phase an seinem österreichischen Teamkollegen vorbei bremste. Die Führung verteidigte er bis ins Ziel. „Schon bei meinem dritten Rennen zu gewinnen, macht mich sehr glücklich. Die Technik ist in der V8STAR für alle gleich, aber heute hat unser Team den Unterschied gemacht. Die Boxenstopps waren perfekt. Danke dafür“, lobte der Portugiese seine Mannschaft vom Galeria Kaufhof Team Zakspeed, die sowohl die Team- als auch die Boxenstopp-Wertung für sich entschieden. Teamkollege Lechner pflichtete dem bei: „Wir haben hier eine prima Vorstellung gezeigt. Ich denke, ich war an diesem Wochenende der schnellste Mann. Ich bin mir sicher, dass ich diese Saison noch Rennen gewinnen werde.“ Das hat der Drittplatzierte Johnny Cecotto nach seinem Sieg beim Auftaktrennen schon hinter sich. „Ich bin wieder da, wo ich hingehöre“, freute er sich über seine Rückkehr an die Spitze der Fahrer-Wertung.
Dem Dänen Kurt Thiim (43, SST Engineering) gelang mit Platz vier sein bisher bestes Saisonresultat vor Ralf Druckenmüller (32, Molitor-Racing-Systems) und Roland Asch (51, PoleVision Racing). Hockenheim-Sieger Thomas Mutsch (23, MIS Sport Promotion) belegte nach einem Problem mit dem Schaltgestänge lediglich Rang 19 und rutschte in der Gesamtwertung von Platz eins auf fünf ab. Unbelohnt blieb auch die sensationelle Aufholjagd des Wiesbadeners Patrick Simon (27, J.A.G. Racing), der sich von der letzten Startreihe aus bis auf Rang sechs vorgearbeitet hatte, nach einer Kollision mit Thomas Mutsch aber weit zurückfiel.
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