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24h: Team Böckmann gut vorbereitet

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Der Ford Fiesta bei seinem ersten Einsatz in der Langstreckenmeisterschaft |
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| Kurz vor dem Training zum 24-Stunden-Rennen zeigt sich das Team Böckmann, dass in diesem Jahr mit einem neuen Ford Fiesta an den Start gehen wird, gut sortiert. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und das Einsatzfahrzeug steht bereits seit Mittwochabend in der Box. Mit über 200 PS aus 1,6 Litern Hubraum starten Sven Böckmann, Martin Uhler, Heinrich Kollenbroich und Stefan Wöflick zur Hatz zwei Mal rund um die Uhr.
Das kleine Privatteam aus dem Walddorf Straberg in der Nähe von Dormagen hat auch den eigenen Fanclub mit in die Eifel gebracht. Im Bereich Wippermann werden unzählige Fans den kleinen Fiesta anfeuern. Im vergangenen Jahr setzte das Team Böckmann einen Ford Puma ein, der nach anfänglichen Startproblemen eine fulminante Aufholjagd startete. "In jeder Runde hörten wir am Steuer die Hupen und sahen unsere Leute, die wild die Fahnen geschwenkt haben - einmalig", so Sven Böckmann.
Für den Langstreckenklassiker hat sich das Team Böckmann gewissenhaft vorbereitet. In guter Zusammenarbeit mit Ford Merkenich wurde der Motor aus dem 1600er Rallye Puma auf Standfestigkeit gebracht. "Der Motor hat auf dem Prüfstand bereits ein 24h-Rennen mit Nordschleifensimulation absolviert", so Böckmann. "Zum Rennen werden wir dann ein völlig neues Aggregat einbauen, der dann die Renndistanz schaffen sollte." In der Rallye Weltmeisterschaft wird ein Motor nach einer Veranstaltung mit rund 1.000 Kilometern revidiert. Zum Vergleich: beim 24-Stunden-Rennen stehen in dieser Klasse rund 2.500 Kilometer auf dem Programm.
"Unser Ziel ist ankommen. Wir konnten mit dem Auto kaum testen und da können sich natürlich auch Fehler einschleichen", so Heinz Kollenbroich. Aber die Piloten sind zuversichtlich. Martin Uhler ist sich sicher, dass "der Klassensieg drin ist. Wenn wir ohne Probleme durchkommen und das Material schonen, sind wir vorne mit dabei."
Stefan Wöflick stieß sozusagen in letzter Sekunde zum Team. Der Ford-Angestellte aus dem Bereich Fahrwerkstechnik ist glücklich, mit seinen Ford-Kollegen ein Team zu bilden. "Wir kennen das Fahrzeug alle sehr gut. Ich denke unser technisches Wissen wird uns helfen."
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