Honda ist bei der 30. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel die am zweitstärksten vertretene Marke im Starterfeld. Unter den insgesamt 24 Fahrzeugen befindet sich auch das von Honda Deutschland eingesetzte "Gastauto" mit dem zweimaligen Gesamtsieger der 24-Stunden Nürburgring, Klaus Niedzwiedz. (Bottrop). Der Tourenwagen Vizeweltmeister von 1987 und heutige "n-tv" Moderator wird bei der Jagd zweimal rund um die Uhr von seinem Kollegen Michael Podlogar (Krefeld) sowie dem Sportredakteur der Automobil Revue, Peter Wyss (Schweiz) und dem ehemaligen Langstrecken-Pokal-Gewinner Arno Wester (Meerbusch) unterstützt.
"Niedze" hat den Honda Civic Type-R beim letzten Lauf zur Deutschen BF Goodrich Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring auf Herz und Nieren geprüft und dabei sogar noch einen neuen Rundenrekord aufgestellt. Trotzdem entschloss sich das Team unter Leitung von Andreas Mansfeld und Stefan Schlesack dazu, dass Eibach-Fahrwerk noch einmal zu optimieren, um durch die geänderte Dämpferabstimmung in Verbindung mit neuen Federraten eine noch bessere Fahrbarkeit zu erzielen.
Mit dem nur leicht modifizierten, 207 PS starken Zweiliter VTEC-Motor wird von dem Quartett der Klassensieg in der seriennahen Gruppe N bis 2000 ccm angestrebt.
Sollte es bei der Hatz durch die "Grüne Hölle" zwischenzeitlich regnen, ist auch im Gesamtklassement eine vordere Platzierung nicht unmöglich. 1998 sorgte ein Journalisten-Team mit einem Opel Astra für eine große Überraschung und platzierte einen seriennahen Opel Astra auf den sensationellen 9. Gesamtrang. Am Lenkrad saßen damals u.a. Wester und Wyss, die jetzt mit den schnellen n-tv Kollegen ein ähnliches Husarenstück anpeilen.