Die STT trat in Assen zum drittten und vierten Lauf an. Pole Man Rene Snel konnte seine gute Startposition nicht umsetzen. Michael Schrey (Porsche) übernahm die Spitze gefolgt von Rene Snel (Porsche). Dahinter folgte das nächste "Pärchen" mit Michael Überall (Corvette) und Willi Herold (Audi). Rene Snel fiel im laufenden Rennen zurück. Dafür übernahm Willi Herold die Rolle des Jägers, während Michael Überall mit Motorschaden ausfiel. Eingangs der letzten Runde tauchte Willi Herold immer wieder formatfüllend im Rückspiegel des Schrey-Porsche auf. Doch ein ausbrechendes Heck sorgte für einen spektakulären Dreher, der mit einem vehementen Aufprall in den Leitschienen endete. Der Audi war nur noch Schrott. So erbte Joachim Duscher (Audi) den Klassen-Laufsieg und Michael Schrey kam überlegen als Gesamtsieger ins Ziel. Die große Klasse sicherte sich nach dem Ausfall Überalls Max Kuypers (Marcos). Bei den Zweilitern ging es heiß her. Sven Fisch (Opel –Gruppe H) bedrängte Michael Eckart (BMW- Gruppe STT) und mußte erst mit zunehmenden Zündaussetzern zurückstecken. Dennoch kamen beide zu ihren Klassensiegen. Die kleinste Klasse gewann Hans-Dieter Sasse im Opel.
Der zweite Lauf sah wiederum Michael Schrey in Front, obwohl Rene Snel mächtig drängelte. Aber die Turbo-Power des Schrey-Porsche sorgte für die nötige Distanz. Michael Schrey kam erneut zum Gesamtsieg, während Rene Snel zum zweiten Male an diesem Tage die Klasse bis 4000 ccm gewann, ebenso wie Max Kuypers. Joachim Bunkus (Triumph) hatte aus seiner Niederlage in Lauf 1 gelernt und seine Übersetzung geändert, was im prompt den Klassensieg vor Michael Eckert bescherte. Sven Fisch war in der Gruppe H wieder nicht zu bezwingen und holte sich auch den zweiten Tagessieg. In der kleinsten Klasse drehte Gerd Sunder (VW) den Spieß um und sicherte sich Lauf 2.