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24h: Funke: "Ich fahre vier Runden lang voll"

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Funke startet beim 24h-Rennen auf zwei Fahrzeugen und in der DTC |
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| Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens gastiert, wie in den vergangenen drei Jahren, die Beru Top 10. Für einige Fahrer bedeutet dies eine Doppelbelastung - unter anderem auch für Michael Funke. Der Meerbuscher startet sowohl bei der Hatz zwei Mal rund um die Uhr, als auch bei der DTC, die über vier Runden durch die Grüne Hölle ihrem Saisonhighlight auf dem Nürburgring entgegen blickt.
Funke ist auf der Nordschleife groß geworden, daher sind seine Ziele hoch gesteckt. "Ich möchte den starken BMW-Piloten zeigen, wo es lang geht", so Funke. "Der Nürburgring ist sozusagen Ford-Land - es ist unsere Strecke." Die Deutsche Tourenwagen Challenge ist für spannende Rennen und beinharte Zweikämpfe bekannt und Funke weiß, dass er hier über 100 Kilometer alles geben muss: "Ich fahre vier Runden lang voll."
Die Belastung für Mensch und Material, wie sie bei einem Sprintrennen vorherrscht, ist beim 24-Stunden-Rennen kaum umzusetzen. "Wir haben im Team die Aufgabenstellung, das Fahrzeug zu schonen, denn Ankommen ist einfach das Wichtigste."
Im Panhuis Team startet Michael Funke neben Dirk Werner, Marc Basseng und Thomas "Mr. Markenpokal" Marshall im speziell für den Langstreckenklassiker aufgebauten Ford Puma. Äußerlich entspricht dieser dem Cup-Fahrzeug, unter der Haube setzt Panhuis auf die Technik aus der 1.600er Klasse der Rallye Weltmeisterschaft. Das klar definierte Ziel ist, neben dem Klassensieg, die größere Klasse für Fahrzeuge bis 2.000 ccm aufzumischen.
Auch der Ford Focus des Hotfiel Teams, wo Funke gemeinsam mit Martin Leach, Bernd Ostmann und Steve Sutcliff ins Lenkrad greifen wird, soll den Klassensieg einfahren. Dabei handelt es sich nicht, wie ursprünglich geplant, um einen Focus Diesel, sondern um eine Weiterentwicklung des neuen Focus ST 170. Der neu entwickelte ST 250 verfügt über rund 250 PS und ein sequentielles Getriebe.
"Für den Gesamtsieg kommen rund 15-20 Autos in Frage - das ist auch abhängig vom Wetter", analysiert Funke. "Wenn es regnen sollte, ist vielleicht mit dem Focus eine Top 15-Platzierung drin."
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