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24h: Panhuis startet mit Rallye Technik

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Cup Optik mit Rallye Technik - Panhuis greift an |
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| Das Ford Bank Team Panhuis setzt beim 24-Stunden-Rennen auf die Wildkatze aus Köln. Dabei verwendet das Team aus Meerbusch in diesem Jahr unter der Haube Technik aus der Rallye Weltmeisterschaft. Hinter der schlichten Cup-Optik verbirgt sich das rund 210 PS starke Aggregat aus dem 1.600 ccm Rallye Puma. Michael Funke, Thomas Marshall, Dirk Werner und Marc Basseng starten somit in der Gruppe A / 24h Special bis 1,6 Liter Hubraum und man ist sich einig, dass der Klassensieg im Bereich des Machbaren liegt.
Teamchef Henry Panhuis geht sogar noch einen Schritt weiter: "Ich denke, dass wir auch ein paar Fahrzeuge aus den größeren Klassen mit unseren neuen Puma ärgern können." Neben dem Rallye-Motor wurden weitere Modifikationen vorgenommen, um den Puma an die Nordschleife anzupassen. "Wir haben das Fahrzeug beispielsweise auf Uniball Gelenken gelagert", so Panhuis. "Der Puma wird dadurch insgesamt straffer und man kann so direkter einlenken."
Alle vier Piloten starten nicht nur beim 24-Stunden-Rennen, sondern auch im Rahmenprogramm. Dirk Werner fährt für das Panhuis Team im Ford Puma Cup, Marc Basseng und Thomas Marshall in der Renault Clio Speed Trophy. Michael Funke ist gleich drei Mal am Start. Neben der DTC und dem Einsatz für Panhuis im Puma startet er zudem im Ford Focus des Hotfiel Teams bei der Hatz zwei Mal rund um die Uhr.
Dirk Werner startet zu seinem ersten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Der Rookie, der in Hockenheim seinen ersten Laufsieg im Puma Cup einfahren konnte, hat sich gemeinsam mit dem Team gewissenhaft auf den Langstreckenklassiker vorbereitet. "Im April habe ich einen Lauf des Castrol-Haugg-Cups bestritten und im Touristenverkehr haben wir zudem rund 80 Runden abgespult", so Werner. "Ich finde mich jetzt gut auf der Nordschleife zurecht."
In der grünen Hölle ist Michael Funke ein alter Hase. Neu ist für den Doppelstarter jedoch die neue Mercedes Arena des Grand Prix Kurses. "Gerade die Spitzkehre am Ende der Start-Ziel-Geraden ist nicht ganz so einfach. Der optimale Bremspunkt ist schwer zu finden. Danach kommt eine sehr lang gezogene Linkskurve, wo es vor allem auf eine gute Traktion ankommt. Hier kann man viel Zeit gutmachen, aber auch verlieren."
"Oberste Priorität ist Ankommen", erläutert Thomas Marshall die Taktik. "Wir werden versuchen möglichst rund zu fahren und das Material zu schonen." Dabei spielt auch der Verkehr auf der Rennstrecke eine Rolle: "Bei so vielen unterschiedlich starken Fahrzeugen auf der Nordschleife muss man einfach umsichtig fahren. Wenn alle etwas Rücksicht nehmen, sind auch die Leistungsunterschiede der unterschiedlichen Fahrzeuge kein Problem."
In einem Punkt sind sich alle vier Piloten einig: "Die Stimmung ist einfach klasse!" Wenn 100.000 Zuschauer rund um die Nordschleife campieren und die Teilnehmer anfeuern, ist das selbst für Profis etwas Besonderes. "Man riecht die Lagerfeuer und spürt die tolle Stimmung", so Thomas Marshall.
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