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CHC: Knapp 100 Teams starten beim CHC

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Der CHC startet zu seinem Saisonhöhepunkt |
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| Der zweite Wertungslauf zum Castrol-HAUGG-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ steht vor der Tür. Im Rahmen des Int. ADAC 24 Stunden-Rennen wird Deutschlands populärste Rennserie für Einsteiger und Fortgeschrittene am 30. Mai (Fronleichnam) ab 12.45 Uhr die erwarteten 100.000 Zuschauer begeistern. Der Start zur 12 Runden-Distanz erfolgt um 12.45 Uhr auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt. Zehn Tage vor dem Start zur „Venntrophy“ lagen der Veranstaltergemeinschaft Motor-Club Roetgen/Scuderia Augustusburg Brühl bereits 82 Nennungen vor. „Wir werden sicherlich die magische Grenze von 100 Fahrzeugen nur knapp verfehlen“, ist Rennleiter Hans-Werner Hilger aus Brühl überzeugt.
16 dieser 82 Teams haben für den neugeschaffenen „CHC light“ genannt. „Eine hervorragende Zahl, wenn man bedenkt, dass wir diese Sonderwertung erst Anfang des Jahres eingeführt haben“, freut sich Cup-Leiter Willi Hillebrand. Im Gegensatz zum „echten“ CHC, umrunden die light-Teams den 20,8 Kilometer langen Eifelkurs nur sieben Mal. Und im Verhältnis gibt es auch mehr Soll- als Bestzeitenrunden. Dafür ist das Nenngeld günstiger und die Fahrzeuge können seriennaher sein. Hillebrand: „Eine optimale Basis für alle, die mal in den Motorsport hineinschnuppern möchten um zu sehen, ob Ihnen das überhaupt zusagt.“
Dem CHC-Saisonhöhepunkt fiebert natürlich auch der amtierenden Meister Maic Winter aus Dingden entgegen. „Vor der großen Zuschauerkulisse zu fahren macht unheimlich viel Spaß“, freut sich Winter. „An meinem Opel Astra habe ich alles gecheckt und wenn die Technik hält, möchte ich ganz vorne dabei sein.“ Bei den Specials bis 2000 ccm gehören Dirk Werner/Marc Basseng im Ford Puma, Ludger Henrich und Jürgen Schulten (Meister 2000) im Opel Astra, Meinhard Hellweg im BTCC-Mondeo sowie Thorsten Giesbers und der reaktivierte Michael Naumann im Opel Calibra zu den stärksten Wettbewerbern. Ein CHC-Comeback feiern auch Hans-Hatto Karl und Stefan Moses mit ihren beiden BMW M3. Zusammen haben die beiden 11 Gesamt-, 26 Gruppen- und 32 Klassensiege auf den CHC-Konto. „Wir haben beide im CHC unsere ersten Erfolge gefeiert, deshalb möchten wir im Rahmen des 24 Stunden-Rennens hier noch einmal dabei sein“, freut sich „Hannes“ Karl. Rund zehn Teams haben in der Gruppe F bis 2000 ccm genannt. Klassenprimus Frank Diehl und Stefan Plate peilen im Opel Ascona natürlich den Klassensieg an, doch vor allem im Regen könnte ihnen Stephan Niecknig im Renault Clio harte Paroli bieten. Dauerpechvogel Armin Bickmann hofft nach diversen Motorschäden im Opel Kadett GSi endlich auf eine Zielankunft.
Bei der Vergabe des Gesamtsieges müssen Vater und Sohn Hans-Rolf und Sascha Salzer natürlich zuerst genannt werden. Mit ihrem BMW M3 E36 dominieren die Westerwälder den CHC seit mehr als einem Jahr. „Letztes Jahr hatten wir beim CHC-Lauf im Rahmen der 24 Stunden etwas Pech, als ein Reifen platzte“, hat Hans-Rolf Salzer eher ungute Erinnerungen an das Vorjahr. „Daher hoffen wir dieses Jahr auf mehr Glück.“ Die Salzers werden, wie auch einige andere CHC-Teams, zwei Tage später beim eigentlichen 24 Stunden-Rennen an den Start gehen. |  |