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24h: 30 Jahre mit dabei

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Uwe Reich hat kein 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ausgelassen |
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| Er ist für das 24-Stunden-Rennen etwas ganz Besonderes: Uwe Reich. Der Solinger feiert, genau wie die Veranstaltung, in diesem Jahr sein 30-jähriges Motorsport-Jubiläum. Kein Rennen hat Reich bislang ausgelassen. Wie im Vorjahr geht der Steuerberater im Porsche an den Start. Im Team Pro-Sports-Racing pilotiert Reich einen Porsche GT3 RSR gemeinsam mit Michael Prym, Udo Kruse und Ulli Packeisen. Das Ziel ist eine vordere Platzierung in der Klasse.
Uwe Reich ist eindeutig vom 24-Stunden-Virus infiziert, denn auf die Frage, wieso er sich eine derartige Strapaze im gesetzten Alter von 61 Jahren noch antue, antwortet er einfach und direkt: "Ich muss einfach fahren, schließlich war ich bislang immer am Start." Dabei hat sich die Philosophie über die Jahre grundlegend geändert. "Ich fahre heute mehr mit dem Kopf als mit dem Fuß. Auch das gesamte Umfeld hat sich gewandelt. Alles ist heute viel professioneller, als in den Anfangsjahren."
Auf sein schönstes Rennen angesprochen, überlegt Reich nicht lange. "1976 sind wir mit einem Toyota Celica mit gerade mal 1.600 ccm Hubraum auf die sechste Position gesamt gefahren und haben die Klasse gewonnen. "
Schon jetzt hegt Reich Pläne für das Jahr 2003. Gemeinsam mit seinem Sohn Marc-Uwe von Nieswand / Reich, der in dieser Saison im VW Lupo Cup unterwegs ist, möchte der Veteran der Nordschleife in einem Team starten.
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