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2002-05-15 07:57:44 - ks
24h: Honda mit Großaufgebot beim 24-Stunden-Rennen

(c) ks design
Insgesamt starten 24 Honda-Fahrzeuge
Beim Internationalen ADAC 24-Stunden-Rennen 2002 starten wieder 24 Honda: ein Sportwagen NSX, zwei Roadster S2000, sieben Accord Type-R aus der Endurance-Challenge plus ein priva-ter Accord Type-R, fünf neue Civic Type-R aus dem VLN-Pokal, sechs ältere Civic-Modelle und zwei Honda Integra. Bereits im vergangenen Jahr war Honda mit einem Großaufgebot bei dem Langstreckenrennen auf dem Nürburgring vertreten und äußerst erfolgreich. Es gab eine Top-10-Platzierung und insgesamt fünf Klassensiege. Das beste Ergebnis lieferte das Quartett Ellen Lohr (Monaco), Claudia Hürtgen (Aachen), Jochen Albig (Pforzheim) und Ingvar Carlsson (Schweden), das auf einem Honda S2000 des Sakura/Carlsson-Teams aus dem Saarland bis auf den neunten Gesamtrang nach vorn fuhr. Weiterhin bemerkenswert: 21 der 24 gestarteten Honda sahen die Zielflagge.

Honda Civic Type-R VLN-Pokal 2002
Erstmals in diesem Jahr wird der Honda Civic Type-R VLN-Pokal ausgetragen. Zum Pokal zählen alle Läufe zur Deutschen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und das Internationale ADAC 24-Stunden-Rennen. Beim Langstreckenklassiker gehen fünf Honda Civic Type-R an den Start. Darunter das Gastauto, das vom ehemaligen Tourenwagen-Vizeweltmeister und heutigen n-tv-Moderator Klaus Niedzwiedz (Waltrop) sowie den Journalisten Michael Podlogar (Krefeld), Arno Wester (Meerbusch) und Peter Wyss (Schweiz) gefahren wird.

Der VLN-Pokal ist mit einem Preisgeld von insgesamt 105.000 Euro dotiert. Der bestplatzierte Honda Civic Type-R in der Langstreckenmeisterschafts-Jahresendwertung erhält 25.000 Euro. Die Nachfolgenden werden mit 20.000, 15.000, 10.000 und 5.000 Euro belohnt. Für das 24-Stunden-Rennen ist eine Sonderwertung ausgeschrieben. Der bestplatzierte Civic Type-R in der Gesamtwertung gewinnt 15.000 Euro. Die Plätze zwei und drei sind mit 10.000 und 5.000 Euro dotiert. Für die Cupteilnehmer werden Motorsportteile zu Sonderkonditionen angeboten. Der Kit mit Herrmann-Überrollkäfig, Sandtler-Sechspunktgurt und -Sicherheitssitz, Eibach-Sportfahrwerk, HJS-Kat und Supersprint-Auspuff gibt es zum Preis von 3.000 Euro. Willy Cohnen, Leiter Motorsport Honda Motor Europe (North): „Mit dem VLN-Pokal wollen wir Motorsportlern einen Anreiz geben, den neuen Honda Civic auf die Rennstrecke zu bringen. Der Honda Civic Typ-R mit seinem 200 PS starken Zweiliter-VTEC-Motor ist dabei für den Einsatz auf der Langstrecke glänzend geeignet.“

Im Civic VLN-Pokal fährt u.a. der Sieger der Honda Accord Type-R Endurance Challenge 2002, der Dormagener Karl-Heinz Teichmann. Die Arbeit am Steuer teilt er sich mit dem Zweitplatzier-ten der letztjährigen Challenge, Uwe Unteroberdörster (Lohmar).

Honda Accord Type-R Endurance Challenge 2002
Ohne größere Änderungen ist die Honda Accord Type-R Endurance Challenge in die zweite Sai-son gegangen. Der Markenpokal im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburg-ring spricht nach wie vor Motorsportbegeisterte an, die zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis ihren Sport betreiben wollen. Basis ist die sportive Accord-Topvariante Type-R. Ausge-tragen wird die Challenge im Rahmen der zehn Läufe der Langstreckenmeisterschaft und des 24-Stunden-Rennens. Im Starterfeld ist auch der Gesamtsieger des vergangenen Jahres, Peter Kreuer (Köln), mit Teamchef Karl-Heinz Teichmann.

Den Accord Type-R treibt ein 2,2-Liter-VTEC-Reihenvierzylinder mit 212 PS an. Das speziell ab-gestimmte Fünfgang-Getriebe garantiert präzise Gangwechsel. Das Sportfahrwerk verfügt über die im Rennsport entwickelte Double-Wishbone-Konstruktion mit zusätzlichen Längs- und Querlenkern. Zusätzlich sind die Accord mit einem geschraubten Wiechers-Überrollkäfig, Recaro-Sportsitzen, Sandtler-Sechspunkt-Gurten, Koni-Dämpfern, Eibach-Federn, Feuerlöscher, HJS-Metallkatalysator und Nnomo-Racing-Sportauspuff ausgerüstet. Jegliche Änderungen an Motor, Getriebe oder Karosserie sind untersagt.

Die Gesamtsieger erhalten einen Neuwagen des Typs Honda Accord Type-R, Platz zwei und drei in der Endwertung sind mit 15.000 Euro bzw. 10.000 Euro dotiert. Die Sieger eines jeden Renn-laufes erhalten 2.500 Euro. Mit mehr als 200.000 Euro ist die Honda Accord Type-R Endurance Challenge der höchstdotierte Markenpokal in der Langstreckenmeisterschaft.

Im vergangenen Jahr platzierten die Brüder Jörg und Frank Totz (Brakel), verstärkt durch Ralph-Peter Rink (Frankfurt) und Frank Lohmann (Freudenberg), ihren fast serienmäßigen Accord Type-R auf dem 20. Gesamtrang und gewannen damit die stark besetzte Accord-Klasse beim 24-Stunden-Rennen. Sie wollen in diesem Jahr in gleicher Besetzung den Erfolg verteidigen und treffen dabei auf sechs Teams aus der Honda Accord Type-R Endurance Challenge.

Honda S2000 wieder am Start
In diesem Jahr treten zwei Honda S2000 zum Rennen rund um die Uhr an, wieder in der Hardtop-Version. Der Zweiliter-VTEC-Motor des modernen Roadsters leistet in der Langstreckenversion mehr als 250 PS. Das Erfolgsauto aus dem Vorjahr wird diesmal vom Team Mäder eingesetzt. Am Steuer des S2000 wechseln sich Teamchef Andreas Mäder (Großkugel), der auf Rennstre-cken und Rallye-Pisten schnelle Stefan Schlesack (Remscheid) und Langstreckenroutinier Harald Jacksties (Willich) ab.

Cardiff Motorsport aus Solingen setzt ebenfalls auf einen schnellen Honda S2000 an. Das Fahrertrio führt Viva-Moderator Mola Adebesi (Solingen) an. Unterstützt wird er von Ralf Zensen (Euskirchen) und Andy Fink (Leverkusen). Zum diesjährigen Rennen werden über 1.500 Honda-Kunden mit ihren S2000 zum Nürburgring anreisen, um ihrer Marke die Daumen zu drücken.

Honda NSX: Erfolgsfahrzeug mit Tradition
Die Zuschauer am Nürburgring können sich auch in diesem Jahr auf ein besonderes Fahrzeug freuen. Das österreichische Team „Honda Sport Altschach“ startet beim Langstreckenklassiker wieder mit dem schon bekannten Honda NSX. Das über 400 PS starke und gut 1.100 Kilogramm schwere Auto zählt zu den schnellsten auf der Nordschleife.

Bereits 1994 siegte Honda mit dem NSX auf deutschen Rennstrecken. Damals fuhr Armin Hahne (Monaco) erfolgreich im ADAC-GT-Cup. Er stand fünf Mal auf der Pole Position und errang drei Siege. Das reichte am Saisonende zur Vize-Meisterschaft.

Entsprechend groß war die Freude beim erfahrenen Tourenwagenpiloten, als er 2001 erstmals wieder gemeinsam mit Honda auf dem Nürburgring startete. Dieses Jahr wechselt sich Hahne sich im Cockpit des NSX bei den 24 Stunden mit Ulrich Gallade (Nürburg) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) ab. Da Stippler am gleichen Wochenende auch noch ein Rennen zum Por-sche Carrera Cup auf dem Sachsenring bestreiten muss und die Reisen zwischen den Rennstrecken Probleme bereiten könnten, wird das Team auf jeden Fall mit einem namhaften vierten Fah-rer verstärkt. Teamchef Klaus Altschach gibt sich optimistisch vor dem Start: „Wir haben weiter an der Standfestigkeit und der Schnelligkeit des NSX gearbeitet. Wir hoffen auf eine Platzierung im Vorderfeld. Bei einem 24-Stunden-Rennen ist alles möglich.“


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