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Puma Cup: Dirk Werner nach Start-Ziel-Sieg Spitzenreiter

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Doppelschlag von Panhuis: Dirk Werner vor Astrid Waldmann |
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| Der neue Spitzenreiter im FordPuma Cup 2002 heißt Dirk Werner (Kissenbrück). Mit einem souveränen Start-Ziel-Erfolg auf dem Hockenheimring revanchierte sich der 21-Jährige für den knapp verpassten Triumph beim Saisonauftakt vor zwei Wochen in Oschersleben. Den zweiten Platz belegte Astrid Waldmann (Obing), die sich selbst damit nicht nur „das perfekte Geschenk zum Muttertag“ machte, sondern dem Ford Bank Team Panhuis auch einen Doppelsieg bescherte. Dritter wurde der Krefelder Berthold Bermel nach einem klug eingeteilten Rennen.
Bermel sorgte auch für den Höhepunkt eines an spannenden Aspekten nicht armen Ford-Puma-Cup-Laufs: In der letzten Kurve vor dem Ziel setzte er sein Auto neben Astrid Waldmann und lieferte sich mit der einzigen Dame im Feld ein Fotofinish, das die Zuschauer auf der Tribüne von den Sitzen springen ließ. Letztlich hatte Astrid Waldmann mit 14 Hundertstel Sekunden die Nase vorn. „Berthold hat mir fair Luft und Platz gelassen“, anerkannte sie bei der Siegerehrung, während ihr Kontrahent augenzwinkernd „einen starken Gewichtsvorteil von Astrid“ vermutete: „Für solche Millimeter-Entscheidungen bin ich wohl doch zu kräftig gebaut.“
Dirk Werner (Kissenbrück), Sieger: „Für mich war es ein sehr ruhiges Rennen. Von den Geschehnissen hinter mir habe ich gar nichts mitbekommen, außerdem wusste ich ja Astrid hinter mir. Ich habe versucht, mir die Reifen einzuteilen, damit mir so etwas wie in Oschersleben nicht noch mal passiert. Gegen Ende des Rennens sah ich, dass Berthold Bermel stark aufkam und habe noch mal Gas gegeben.”
Astrid Waldmann (Obing), Zweite: „Das perfekte Geschenk zum Muttertag - und die richtige Antwort auf all das Pech, was ich schon im vergangenen Jahr hatte. Am Schluss war es noch mal richtig eng, aber Berthold hat mir eingangs der Zielgeraden sehr fair Luft und Platz gelassen. Und dann hat es ja noch haarscharf gepasst.”
Berthold Bermel (Krefeld), Dritter: „Was für ein Fotofinale um Platz zwei - da hatte Astrid wohl mir gegenüber einen deutlichen Gewichtsvorteil. Aber Spaß beiseite: Ich bin mit dem dritten Platz absolut zufrieden, habe vor allem versucht, meine Reifen zu schonen und bin speziell in der Sachs-Kurve deswegen besonders rund gefahren.”
1. Dirk Werner (Kissenbrück), 26:38,459 Min.
2. Astrid Waldmann (Obing), 26:39,821 Min.
3. Berthold Bermel (Krefeld), 26:39,835 Min.
4. Thomas Gerling (Warmsen), 26:42,697 Min.
5. Todor Dunev (Sofia/BG), 26:42,716 Min.
6. Harald Hennes (Aachen), 26:42,804 Min.
7. Philipp Stange (Kleinostheim), 26:43,894 Min.
8. Markus Eichele (Untergröningen), 26:45,294 Min.
9. Werner Hartmann (Burgdorf), 26:45,300 Min.
10. Jürgen Glath (Grafschaft), 26:47,040 Min. |  |