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Alfa Cup: Sebastian Stahl gewinnt in Hockenheim

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Stahl übernahm in Hockenheim die Tabellenführung |
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| Das Pokern mit einer neuen Fahrwerksabstimmung hat sich gelohnt - Sebastian Stahl gewann auf dem Hockenheimring den zweiten Lauf zum Alfa 147 Cup 2002. „Nach dem ersten Training haben wir die Federn gewechselt. Weil es im zweiten Training dann geregnet hat, konnten wir nicht testen, ob das ein Fortschritt war“, erzählte der 23 Jahre alte „Stiefbruder“ von Michael Schumacher - seine Mutter ist die Lebensgefährtin vom Vater des Ferrari-Stars - nach dem Rennen. „Zum Glück hat die Abstimmung im Rennen auf trockener Piste einwandfrei funktioniert.“
Pech hatten dagegen Markus Lungstrass und Peter Oberndorfer. Lungstrass, der als Sieger des Saisonauftaktes mit 30 Kilogramm Zusatzgewicht belastet von Startplatz zwei ins Rennen gegangen war, überrumpelte in der ersten Kurve nach dem Start den Trainingsschnellsten, Peter Oberndorfer. Anschließend setzten sich beide vom Feld ab - bis in Runde 16 für beide das vorzeitige Aus kam. Lungstrass blieb ohne Diesel liegen, weil sich ein Kraftstoffschlauch vom Tank gelöst hatte. Fast gleichzeitig musste Oberndorfer aufgeben, weil der vordere linke Reifen Luft verlor.
Stahl siegte mit einer guten Sekunde Vorsprung vor Marko Hartung. Auf Rang drei steuerte Felix Wedam seinen Alfa 147 1.9 JTD über die Ziellinie. Der Sieg in der Damen-Wertung ging wie schon beim Saisonauftakt vor zwei Wochen an Iris Dorr. Trotz Ausfall als 21. offiziell noch gewertet, sicherte sich Markus Lungstrass den Tagessieg in der Junioren-Wertung.
Alle Höhen und Tiefen des Rennsports erlebte Helmut Zerlett bei seinem ersten Einsatz in einem Tourenwagen. Der Bandleader der Harald-Schmidt-Show ging im VIP-Auto des Alfa 147 Cup nach dem verregneten Samstagstraining mit einer gehörigen Portion Respekt ins Rennen am Sonntag. Dort wurde er unverschuldet in einen Unfall verwickelt, konnte die Fahrt nach einem kurzen Boxenstopp aber fortsetzen. „Jetzt weiß ich auch, wie sich eine Kollision anfühlt“, meinte der unerschrockene Musiker im Ziel. „Ich freue mich jedenfalls schon auf mein nächstes Rennen.“
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