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Carrera Cup: Regen-Sieg für Roland Asch

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Spannender Zweikampf zwischen Asch und Lieb |
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| Bei strömendem Regen gewann Roland Asch (Altingen) den zweiten Lauf des Porsche Carrera Cup im belgischen Zolder. Asch überrumpelte schon beim Start von Platz drei kommend Marc Lieb (Niefern) und Frank Stippler (Bad Münstereifel), die von der ersten und zweiten Position in das Rennen gegangen waren. Lieb eroberte kurzzeitig die Führungsposition zurück, kreiselte aber nach einer Berührung mit Aschs Porsche von der Strecke.
Nach einem Startunfall im Mittelfeld, ausgelöst durch Marc Gindorf (Schweiz), folgte das Feld ab Runde eins bis drei dem Safety Car. Sobald das Rennen wieder freigegeben war, setzten sich Roland Asch und Frank Stippler vom Feld ab. Stippler hielt Asch über die Renndistanz unter Druck, wagte aber kein Überholmanöver.
Platz drei sicherte sich mit einer besonnenen Fahrt Wolf Henzler (Nürtingen) vor Pierre Kaffer (Burgbrohl). Lieb zeigte eine Aufholjagd, die auf Rang fünf vor seinem Teamkollegen Mike Rockenfeller (Neuwied) endete. Die Tabellenführung bleibt bei Pierre Kaffer. Punktgleich auf Rang zwei liegt Wolf Henzler vor Roland Asch.
Roland Asch (Sieger): "Das war brutal schwierig. Ich habe Marc wirklich nicht gesehen. Unsere Autos berührten sich nur ganz leicht. Ich bin dann gefahren, so schnell ich konnte, denn ich wusste nie, ob und wo der Frank aus der Gischt hinter mir auftauchen würde."
Frank Stippler (Zweiter): "Die Sichtverhältnisse waren an der Schmerzgrenze. Ich konnte nicht einmal Rolands Bremslichter sehen. Deshalb ließ ich mich zeitweise zurückfallen. Den Abstand verkürzte ich nach Belieben, wenn er wegzufahren drohte. Aber einen Überholversuch habe ich lieber sein lassen. Der Roland ist ja kein Kind von Traurigkeit."
Wolf Henzler (Dritter): "Ein wahnsinniges Rennen, überall stand Wasser. Das Auto kam auf den tiefen Pfützen schlagartig quer. Während der ersten Runden beschlugen meine Scheiben, ich habe nichts gesehen. Als die zwei vorne weg waren, habe ich nichts mehr riskiert. Das war die richtige Entscheidung mit Blick auf die Meisterschaft."
Pierre Kaffer (Vierter): "Ich bin zufrieden. Von Startplatz sieben aus war mein Ziel, in die Top-Fünf zu kommen. Die Verhältnisse waren so schwierig wie schon lange nicht mehr."
Marc Lieb (Fünfter): "Das ganze Pech begann, als Daniel Bauer in der Schikane plötzlich quer über die Strecke fuhr. Ich verlor Speed, Roland kam ran und gab mir eine, als oben auf einer Kuppe mein Auto eh ganz leicht war. Das ist ärgerlich. Mein Auto war perfekt, wie mein Rundenrekord zeigt."
Rennergebnis: 1. Roland Asch (Altingen, Warsteiner Carsport Racing), 18 Runden in 35:30.735 Minuten (=120.949 km/h); 2. Frank Stippler (Bad Münstereifel, Infineon Team Farnbacher PZN), 1.987 Sekunden zurück; 3. Wolf Henzler (Nürtingen, Grohs Motorsport, 16.053; 4. Pierre Kaffer (Burgbrohl, Team HP-Phoenix PZK), 21.023; 5. Marc Lieb (Niefern, UPS Porsche-Junior Team), 42.446; 6. Mike Rockenfeller (Neuwied, UPS Porsche-Junior Team), 49.493; 7. Alexander Grau (Spanien, PZ München-Team Valier), 57.418; 8. Frank Schmickler (Rösrath, Herberth Motorsport), 59.823; 9. Alexander Davison (Australien, Team HP-Phoenix PZK), 1:00.877; 10. Maik Heupel (Wilnsdorf, Tolimit Motorsport), 1:10.140; 11. Gerhard Müller (Schwabach, GM-Sports Racing Team), 1:40.977; 12. Christian Menzel (Kelberg, Tolimit Motorsport), 1 Runde; 13. Oscar Rovelli (Schweiz, PZ Freiburg-Eichin Racing), 3 Rdn.; 14. Dominik Farnbacher (Lichtenau, Infineon Team Farnbacher PZN), 8 Rdn.; 15. Daniel Bauer (Filderstadt, Herberth Motorsport), 11 Rdn.; 16. Tim Bergmeister (Langenfeld, Land Motorsport), 15 Rdn.; 17. Adam Blair (England, PZ Freiburg-Eichin Racing), 17 Rdn.; 18. Marc Gindorf (Schweiz, PZ München-Team Valier), 17 Rdn.
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