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F3: Gary Paffett souverän auf Pole Position

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Felser: "Ich bin zufrieden, da ich mich erheblich verbessert habe" |
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| Mit dem Briten Gary Paffett sicherte sich einer der Titelfavoriten die Pole Position für den vierten Lauf der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft. Auf dem 5,146 Kilometer langen Grand Prix Kurs des Nürburgrings, der erstmals inklusive der neuen Mercedes-Arena gefahren wurde, legte der 21-Jährige bereits in seiner vierten Trainingsrunde die Bestzeit von 1:54.009 Minuten vor. Paffett musste lediglich in den letzten zehn Trainingsminuten um seine Pole Position fürchten, da der Japaner Kousuke Matsuura aus dem Mittelfeld mit 1:54.193 Minuten plötzlich auf Rang zwei vordrang. Auf dem dritten Platz konnte sich der Brasilianer Joao Paulo de Oliveira für das Sonntagrennen qualifizieren.
Mit Vitantonio Liuzzi, Frank Diefenbacher und Timo Glock liegen drei Opel-Junior-Werksfahrer auf den Plätzen vier bis sechs. Rang sieben ging an Markus Winkelhock, der mit dem Set-up seines Dallara 3/02 Mercedes nicht zufrieden war. Überhaupt machte die eisige Kälte in der Hocheifel den 30 Piloten zu schaffen. Bei nur fünf Grad Luft- und 11 Grad Asphalttemperatur waren die Yokohama-Sliks nur schwer auf die benötigte Temperatur von 90 Grad zu bringen.
Gary Paffett: Es lief einfach optimal. Lediglich gegen Trainingsende wurde es noch einmal eng. Als ich sah, dass Matsuura sehr schnell unterwegs war, bin ich auch noch mal auf die Strecke gegangen. Eine Zeitverbesserung war allerdings nicht mehr drin. Doch auch so hat es gereicht.
Markus Winkelhock: Das Auto hat sich relativ gut angefühlt. Wir können jedoch noch einiges verbessern. Mir hat das Untersteuern beispielsweise nicht gepasst.
Timo Glock: Es war gar nicht mal so schlecht, bis sich mein rechtes Hinterrad gelockert hat und ich in die Box musste. Ich habe dann noch mal angegriffen, doch leider hat sich dann Christopher Brück gedreht, sodass ich abbrechen musste.
Sakon Yamamoto: Wir haben das Set-up vom freien zum jetzigen Training regelrecht umgekrempelt. Dies hat sich gelohnt, es lief viel besser.
Catharina Felser: Ich bin zufrieden, da ich mich erheblich verbessert habe. Die Platzierung spielt da keine Rolle, Hauptsache ich habe mich und das Auto im Griff.
Frank Diefenbacher: Wir hatten ein Getriebeproblem, dass uns eine Menge Zeit gekostet hat. Ich hätte bestimmt noch etwas am Auto verbessert und wäre dadurch einige Plätze nach vorne gerückt. Die Gelbphasen haben sich bei all unserem Stress dann auch nicht gerade hilfreich ausgewirkt.
Kousuke Matsuura: Ich hatte heute Morgen noch ein großes Problem, da mein Auto stark untersteuert hat. Jetzt war es viel besser. Wir haben noch während des Zeittrainings das Set-up verbessert, deshalb bin ich gegen Ende so stark gewesen.
Christopher Brück: Es war zwar besser als im freien Training, doch leider habe ich es noch nicht auf den Punkt gebracht. Auch der neue Streckenteil kommt mir wenig entgegen. Dort verliere ich noch zu viel Zeit.
Joao Paulo de Oliveira: Es ging schon besser als im freien Training, doch optimal ist es noch immer nicht. Ich stehe zwar auf Platz drei, will aber nicht zu optimistisch sein, denn das Wochenende ist noch lang.
Robert Doornbos: Ich lag am Anfang immer in den Top-Ten, doch dann habe ich die wichtigste Zeit in der Box vertrödelt. Deshalb stehe ich nun nur auf dem 19. Platz.
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