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2001-07-25 19:11:36 - ks
F3: André Fibier kehrt zurück

(c) ts photo
Marc Caldonazzi verläßt das van Amersfoort freiwillig
Ein alter Bekannter kehrt im Rahmen des Formel-1-Grand Prix vom 27. bis 29. Juli in die Int. Deutsche Formel-3-Meisterschaft zurück: Andrè Fibier. Der Hamburger ersetzt beim elften und zwölften Saisonlauf den Italiener Marc Caldonazzi im Team Van Amersfoort Racing. "Wir haben uns in absoluter Freundschaft von Marc getrennt, dies geschah auch im Einvernehmen mit seinem Sponsor Lana Bau", so Teamchef Frits van Amersfoort. Das unterstreicht auch die Aussage von Marc Caldonazzi: "Ich habe mich wohl zu sehr unter Druck gesetzt, in einem derart starken Feld absolute Spitzenleistungen bringen zu müssen. Am Ende kam so zu wenig dabei heraus. Deshalb habe ich mich für den vorläufigen Ausstieg aus der Formel 3 entschieden." Die Chance beim niederländischen Spitzenteam anzudocken, das den Belgier Bas Leinders 1998 zu Formel-3-Meisterehren führte, ließ sich Fibier nicht entgehen. André Fibier wurde am 4. Juli 1973 in Hamburg geboren, fuhr zuerst Kart und dann in der Formel Junior. Nach seinem Formel-Opel-Gastspiel 1992 holte er im Jahr darauf den Vizetitel im damals noch ausgetragenen F3V-B-Cup; im Rahmen der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft siegte er dabei in der internen B-Wertung sieben Mal. Danach sicherte er sich 1998 und 1999 den Titel im FIA-Formel-3-Central-Europe-Zone-Cup und gewann gleichzeitig den Austria-Formel-3-Cup – unter anderem mit einem Sieg auf dem Hockenheimring. Sollte André Fibier, der mit seinen 27 Jahren mit Abstand der älteste Pilot im Formel-3-Feld ist, an diesem Wochenende überzeugen, winken dem Mann mit der Jockey-Figur im Team Van Amersfoort Racing durchaus weitere Einsätze in der höchsten deutschen Formel-Rennserie.

Ein Training für beide Rennen
Für das einmalige Formel-3-Gastspiel beim Deutschland Formel-1-Grand Prix vom 27. bis 29. Juli in Hockenheim musste eine Änderung des Reglements der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft herbeigeführt werden. Demnach wird es nur ein einziges Zeittraining über 30 Minuten geben, dessen Ergebnis nicht nur für die Startaufstellung des Samstagrennens, sondern auch für die des Laufs am Sonntag maßgeblich ist.
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