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2001-07-22 16:38:09 - ks
ALMS: Le Mans-Sieger Audi dominiert auch bei der Rückkehr in die USA

Johnny Herbert im Champion Audi R8
Die Zuschauer in Sears Point (Kalifornien) erwartet am Sonntag ein spannendes Rennen: Rinaldo Capello fuhr beim ersten Auftritt der American Le Mans-Serie (ALMS) nach den 24 Stunden von Le Mans souverän auf die Pole Position, doch hinter dem Italiener und seinem Partner Tom Kristensen lauern gleich mehrere heiße Konkurrenten. Allen voran der Infineon Audi R8 ihrer Teamkollegen Frank Biela und Emanuele Pirro, die im nur 20 Minuten dauernden Zeittraining die zweitschnellste Runde fuhren.

Dahinter folgen Jäger aus dem eigenen Lager: Andy Wallace und Johnny Herbert im Vorjahres-R8 des Champion-Teams brachen während der freien Trainingssitzungen in den Weinbergen Kaliforniens gleich mehrfach in die Phalanx der Werksautos ein und wollen dies im 2:45 Stunden dauernden Rennen am Sonntag wiederholen. Nur zwei Zehntelsekunden hinter dem Audi Kundenteam startet der schnellste Panoz als Vierter.

Bis zur Mitte des Zeittrainings überließen die Audi Piloten ihren Konkurrenten den Sears Point Raceway, der eher einer Berg- und Talbahn denn einer Rennstrecke gleicht. Erst dann schlugen Dindo Capello und Frank Biela zu und fuhren kurz hintereinander ihre schnellsten Rundenzeiten.

Neben vielen engen und nur sehr schwer einzusehenden Kurven machen die Bergauf und Bergab-Passagen das Gastspiel in Kalifornien zu einer echten Herausforderung für Fahrer und Ingenieure. Es gilt, den 610 PS starken Infineon Audi R8 so abzustimmen, dass er auf den Kuppen und nach den Gefällen nicht aufsetzt, aber dennoch genügend Abtrieb für die schnellen Streckenabschnitte behält.

Der Lauf der American Le Mans-Serie in Sears Point startet am Sonntag um 12 Uhr Ortszeit (21 Uhr MESZ) und endet nach 2:45 Stunden. Rinaldo Capello (#1) und Frank Biela (#2) sind als Startfahrer für die beiden Infineon Audi R8 benannt.

Stimmen nach dem Zeittraining

Rinaldo Capello (#1): „Ich war sehr überrascht, wie rutschig die Strecke im Vergleich zu heute Vormittag war. Als ich meine beste Zeit gefahren bin, war ich mir der Pole überhaupt nicht sicher. Ich hatte das Gefühl, dass es noch schneller gehen würde. Im Rennen spielt der Verkehr eine große Rolle. Auf der engen Strecke gibt es dabei nur einen Weg: viel Geduld.“

Tom Kristensen (#1): „Die Pole Position ist hier in Sears Point sehr wichtig, weil es kaum Geraden zum Überholen gibt. Außerdem beschleunigen wir nach dem Start gleich in eine Linkskurve hinein – da kommt es darauf an, vorne zu sein.“

Frank Biela (#2): „Ich ärgere mich ein bisschen, weil ich ausgerechnet in meiner schnellsten Runde die Spitzkehre nicht optimal erwischt habe. Natürlich hätte ich lieber auf der Pole Position gestanden, aber jetzt hoffen wir eben auf das Rennen.“

Emanuele Pirro (#2): „Am wichtigsten ist, dass wir ein optimal abgestimmtes Auto für das Rennen haben. Aber man kann nur sehr schwer überholen, deshalb wollen wir versuchen, gleich am Start an die Spitze zu gehen.“

Johnny Herbert (#38): „Wir haben im Zeittraining eine viel bessere Balance gefunden. Ich bin mir sicher, dass wir jetzt eine gute Abstimmung für das Rennen haben, mit der wir vorne dabei sein werden. Ich hoffe, dass wir mit unserem Auto dem Druck von hinten standhalten können.“

Andy Wallace (#38): „Wir haben einen Reifen gewählt, der im Rennen sehr gut funktionieren sollte. Für das Zeittraining war er vielleicht ein bisschen zu hart, weil das Auto etwas gerutscht ist. Aber Dindos Zeit hätte ich sicher nicht erreichen können, seine Runde war einfach unglaublich.“

Dr. Wolfgang Ullrich, Audi Sportchef: „Es war heute nicht möglich, an die Zeiten des Vorjahres heranzukommen. Die Strecke scheint insgesamt langsamer zu sein. Mit dem Ergebnis des Zeittrainings bin ich natürlich sehr zufrieden: alle drei Audi vorne. Ein wenig enttäuscht bin ich von Panoz, denn eigentlich sind sie hier ähnliche Zeiten wie wir gefahren, aber im Zeittraining scheinen sie ein Problem gehabt zu haben."

Reinhold Joest, Teamdirektor Audi Sport North America: „Der Grip auf dieser Strecke ist nicht so gut wie im vergangenen Jahr, daher auch die etwas langsameren Zeiten. Insgesamt bin ich aber mit unseren Zeiten und Platzierungen sehr zufrieden. Im Rennen müssen sich unsere beiden Autos erst einmal gegen die Konkurrenten durchsetzen, und wenn das klappt, dann wird es zwischen unseren beiden R8 sicher spannend, denn eine Stallregie gibt es bei uns ja nicht."

Die Startaufstellung in Sears Point :
1. Capello/Kristensen (Infineon Audi R8) 1.21,745 Min.
2. Biela/Pirro (Infineon Audi R8) 1.22,422 Min.
3. Wallace/Herbert (Audi R8) 1.22,962 Min.
4. Magnussen/Brabham (Panoz) 1.23,110 Min.
5. Tinseau/Collard (Cadillac) 1.23,768 Min.
6. Taylor/Angelelli (Cadillac) 1.23,801 Min.
7. Field/Sutherland (Lola) 1.25,232 Min.
8. Graf/Lagorce (Panoz) 1.28,645 Min.
9. Konrad/Borcheller (Saleen) 1.30,924 Min.
10. Duno/Graham/de Radigues (Reynard) 1.31,271 Min.


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