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2001-07-15 17:37:37 - ks
F1: Häkkinen beendet in Silverstone seine Durststrecke

Endlich wieder ganz oben auf dem Podest: Mika Häkkinen
Es glänzt wieder Silber am Formel-1-Himmel. Nach einer fast einjährigen Durststrecke konnte McLaren-Mercedes-Pilot Mika Häkkinen beim Großen Preis von England in Silverstone endlich wieder jubeln. Der Finne siegte ungefährdet vor Michael Schumacher und Rubens Barrichello. Mit seinem zweiten Platz beim Rennen in Silverstone baute Michael Schumacher seine Führung in der Weltmeisterschaft weiter aus und liegt nach elf Rennen mit 84 Punkten fast uneinholbar vor seinem Verfolger David Coulthard. Sollte Schumacher auch die nächsten beiden Rennen in Hockenheim und Ungarn gewinnen, wäre ihm der vierte WM-Titel auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen.
Mit seinem ersten GP-Sieg nach fast einem Jahr, zuletzt konnte Häkkinen am 27. August 2000 in Spa triumphieren, beendete er auch alle Spekulationen um seinen angeblichen Rücktritt. In der anschließenden Pressekonferenz hatte der Finne auch wieder Grund zu scherzen. „Ich wollte einen möglichst großen Vorsprung herausfahren, um einen Tee zu trinken, bevor die anderen Jungs kommen“, kommentierte Häkkinen den 19. Sieg seiner Karriere und führte überglücklich fort: „Dieser Sieg fühlt sich gut an - nach dem ganzen Pech, das ich in dieser Saison bisher hatte. Es ist unglaublich und schwer, zu verstehen, wie wichtig dieser Sieg hier ist.“
Für seinen Teamkollegen David Coulthard war das Rennen bereits in der dritten Runde vorbei. Nach einer Startkollision mit Jordan-Pilot Jarno Trulli konnte der Schotte das Rennen zunächst fortsetzen, drehte sich dann aber aufgrund eines Folgeschadens in der dritten Runde ins Kiesbett und musste seinen Silberpfeil abstellen. . Nach offizieller Darstellung von McLaren-Mercedes war ein Aufhängungsschaden für den Dreher verantwortlich Mit seinem Ausscheiden platzte auch der Traum vom Hattrick beim Heimspiel in Silverstone.
Schumacher, der die Niederlage sichtlich gelassen nahm, war im Gegensatz zur Konkurrenz von McLaren-Mercedes mit einer Ein-Stopp Strategie unterwegs, konnte zwar das Startduell für sich entscheiden und einige Runden das Feld anführen, musste McLaren-Pilot Häkkinen aber vorbeiziehen lassen. Der Finne setzte sich schnell ab und konnte einen komfortabeln Vorsprung herausfahren. Der Rest war für den in letzter Zeit vom Pech verfolgten Finnen eigentlich nur noch Formsache. Schumacher aber hatte über die ganze Distanz Probleme mit seinem sonst nahezu perfekten Ferrari. „Das war ein sehr schwieriges Rennen, denn ich musste viel tun, um das Auto auf der Strecke zu halten. Der Ferrari war nicht so gut ausbalanciert“, fand Schumacher den Grund für seinen großen Rückstand und fand anschließend noch anerkennende Worte für den Sieger: „Ich freue mich für Mika, dass er wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt ist, er hat es verdient.“
Juan Pablo Montoya schrammte beim Rennen in Silverstone nur knapp am Podest vorbei. Der Kolumbianer wurde vor Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld Vierter. Für Ralf Schumacher kam in Runde 39 wegen eines technischen Defekts das vorzeitige Aus. Der Mönchengladbacher Heinz-Harald Frentzen ging im Jordan-Honda auf Platz sieben leer aus.

Rennergebnis:
1. Mika Häkkinen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:25:33,770 Stunden (Schnitt: 216,231 km/h); 2. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 33,646 Sekunden zurück; 3. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 59,280; 4. Juan Pablo Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:08,772 Minuten zurück; 1 Runde zurück: 5. Kimi Räikkönen (Finnland) Sauber-Petronas; 6. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Sauber-Petronas; 7. Heinz-Harald Frentzen (Mönchengladbach) Jordan-Honda; 8. Jacques Villeneuve (Kanada) BAR- Honda; 9. Eddie Irvine (Großbritannien) Jaguar-Cosworth; 2 Runden zurück: 10. Jos Verstappen (Niederlande) Arrows-Asiatech; 11. Jean Alesi (Frankreich) Prost-Acer; 12. Pedro de la Rosa (Spanien) Jaguar- Cosworth; 13. Giancarlo Fisichella (Italien) Benetton-Renault; 14. Enrique Bernoldi (Brasilien) Arrows-Asiatech; 15. Jenson Button (Großbritannien) Benetton-Renault; 3 Runden zurück: 16. Fernando Alonso (Spanien) Minardi-European

Ausfälle: Olivier Panis (Frankreich) BAR-Honda (1. Runde); Jarno Trulli (Italien) Jordan-Honda (1. Runde); David Coulthard (Großbritannien) McLaren-Mercedes (3. Runde); Luciano Burti (Brasilien) Prost-Acer (7. Runde); Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW (37. Runde)

Schnellste Rennrunde: Mika Häkkinen (McLaren-Mercedes) 1:23,405 Minuten


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