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2001-07-11 00:26:15 - ju
Rallye EM: Rallye Deutschland - Die Analyse Teil II

(c) SP Motorsport Media
Kahle fuhr auf den fünften Platz in der Endabrechnung
Der zweite Tag auf den hinkelsteinbegrenzten Betonpisten des Truppenübungsplatzes Baumholder sollte dann für einige Vorentscheidungen sorgen. Direkt die erste Prüfung "Maiwald" bedeutete für Armin Schwarz auch gleichzeitig die letzte. Ein Differentialschaden am Skoda WRC stoppte jeglichen Vorwärtsdrang und riß die deutsche WM-Hoffnung aus allen Träumen von einem Podestplatz. Bugalski knöpfte Grönholm und Kremer rund neun Sekunden ab und vergrößerte seinen Vorsprung. Auch ohne Dreher und Reifenprobleme war Delecour nur viertschnellster mit 11,2 Sekunden Rückstand. Alle anderen Piloten konnten das Tempo des Spitzenquartetts nicht mitgehen. In der folgenden WP 7 "Panzerplatte", die mit 35,45 Kilometern längste Prüfung der Veranstaltung, wurde auch Armin Kremer auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die phänomenalen Leistungen bis dorthin wurden durch einen Reifenschaden zunichte gemacht. Gleich drei Reifenschäden sowie ein schleichender Plattfuss sollten den Mecklenburger an diesem zweiten Rallyetag einbremsen, einmal mußten Kremer und Co Fred Berßen auf einer WP wechseln. "Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß, aber so dicht liegen halt Glück und Pech beieinander", ärgerte sich Kremer, der bis dahin das Tempo von Bugalski und Grönholm mitging, schneller als Delecour war und seinen deutschen Dauerrivalen Kahle in Grund und Boden gefahren war.
Neben Kremer waren auch Stohl, Grönholm, Delecour und Schelle im Verlauf der zweiten Schleife von Reifenschäden betroffen. Niki Schelle, erstmals mit einem Ford Escort WRC der Gebrüder Ruths unterwegs, lag bis zu seinem Ausfall auf einem guten achten Platz. "Mit dem Escort ist nicht mehr möglich, deshalb sind wir auf Ankommen gefahren und wollten einen möglichst guten Gesamtplatz herausfahren", beschrieb Schelle die Taktik. "Aber auf WP 10 bekam ich keinen Gang mehr rein, weder vorwärts noch rückwärts." Über Schaltprobleme klagte auch Matthias Kahle, aber nach zwei Getriebewechseln lief der Seat Cordoba WRC wieder normal. Fünf von sechs Bestzeiten holte sich Bugalski in Baumholder und legte somit den Grundstein zum Sieg. In der letzten WP des zweiten Tages, der Super-Special in St. Wendel, ließ sich dann Delecour seine erste Bestzeit in die Bordkarte eintragen.

Der Stand nach dem zweiten Tag:
1. 5, P.BUGALSKI, CITROEN, A8, 2:43.57,6,
2. 12, R.BAUMSCHLAGER, FORD, A8, 2:48.37,2, + 4.39,6
3. 1, M.GRÖNHOLM, PEUGEOT, A8, 2:48.55,0, + 4.57,4
4. 2, F.DELECOUR, FORD, A8, 2:49.17,1, + 5.19,5
5. 6, M.KAHLE, SEAT, A8, 2:49.47,4, + 5.49,8
6. 7, A.KREMER, TOYOTA, A8, 2:50.05,8, + 6.08,2
7. 8, A.MÖRTL, SUBARU, A8, 2:51.50,9, + 7.53,3
8. 10, N.WEARDEN, PEUGEOT, A8, 2:51.56,3, + 7.58,7
9. 9, R.THEUNISSEN, TOYOTA, A8, 2:53.17,8, + 9.20,2
10. 19, D.DEPPING, VOLKSWAGEN, A7, 2:54.36,5, + 10.38,9


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