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2001-07-08 17:20:16 - ks
DTM: Uwe Alzen holt ersten Sieg im Mercedes

(c) ts photo
Beim Start konnte sich Schneider noch behaupten
Halbzeit und vorläufiger Höhepunkt: Der fünfte von zehn Läufen zur DTM auf dem Nürnberger Norisring übertraf alle Erwartungen. Vor vollen Tribünen lieferten sich die DTM-Fahrer auf dem welligen Stadtkurs in Nürnberg, dem Klein-Monaco im DTM-Kalender, packende Duelle. 102 000 Zuschauer genossen am Wochenende die DTM-Veranstaltung mit der besonderen Atmosphäre. Uwe Alzen, von Opel zu Mercedes gewechselt, feierte seinen ersten Sieg für Mercedes-Benz vor seinen Markenkollegen Bernd Schneider und Marcel Tiemann. Vorjahressieger Joachim Winkelhock verpasste die erste Podiumsplatzierung für Opel in dieser Saison nur ganz knapp – der Schwabe wurde im Opel Astra V8 Coupé bejubelter Vierter.

Verschwitzt, champagnergeduscht und überglücklich: Uwe Alzen. „Dieser Sieg ist Seelenbalsam für meine Mannschaft, die Jungs haben immer an mich geglaubt“, sagte er. „Und ich habe immer gewusst: Die Truppe ist gut, das Auto ist gut – nur ich habe es bislang nicht zusammen bekommen. Besonders danke ich Gerhard Ungar, dem technischen Leiter von HWA. Der hat mich super unterstützt am Wochenende. Endlich ist der Knoten geplatzt.“ Alzen hatte auf Rang zwei hinter Schneider gelegen und fuhr in Runde 25 zum Reifenwechsel. Als Schneider dann eine Runde später mit frischen Reifen aus der Box kam, nutzte Alzen die Gunst der Stunde, bremste Schneider in der Dutzendteichkehre aus und setzte sich an die Spitze. „Ich sah den Uwe von hinten anfliegen“, kommentierte Bernd Schneider, „und da habe ich mir gedacht: Lieber nichts riskieren und die 15 Punkte für Platz zwei nach Hause bringen anstatt gemeinsam mit ihm ins Aus zu fahren. Und Uwe tut mir nicht weh in der Meisterschaft, er ist schön weit weg.“ Mercedes-Sportchef Norbert Haug: „Großes Kompliment an Uwe Alzen. Einen Schneider auszubremsen, zu überholen und dann dem Druck standzuhalten, ihn im Nacken zu haben, das verdient allen Respekt.“

Tiefe Zufriedenheit auch bei Opel. „Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen stolz auf mich und auf mein Team“, sagte der viertplatzierte Joachim Winkelhock. „Ich will aber auch nicht zu euphorisch sein, denn wir haben noch einiges zu tun, um die Jungs von Mercedes tatsächlich zu schlagen. Aber wir haben gerade einmal DTM-Halbzeit – und wie der Volksmund sagt: Totgesagte leben länger. Opel ist wieder da!“ Opel-Sportchef Volker Strycek stimmte zu: „Ich freue mich ganz besonders deshalb, weil wir die Plätze vier für Jockel, sechs für Michael Bartels und acht für Manuel Reuter nicht durch glückliche Rennumstände gewonnen haben, sondern weil wir unser Astra Coupé den Speed hat. Wir sind zwar noch nicht siegfähig, aber wir arbeiten natürlich weiterhin hart daran. Und ich freue mich, denn dies war ein DTM-Tag am Norisring. Die Zehntausende von Fans hatten richtig Spaß – auch mit der Show, die wir in der Mittagspause geboten haben, dem Donut-Contest, den Ferrari-Demofahrten oder der Drift-Challenge.“

Das Team Abt Sportsline aus dem Allgäu wurde beim Heimrennen durch viel Pech um verdiente Plätze und Punkte gebracht. Laurent Aiello, Abts Ass im Titelkampf, verlor alle Chancen wegen Stop-and-Go-Strafen. Er war gleich zwei Mal in der Boxengasse zu schnell gefahren. Zuvor hatte er sich im Abt-Audi TT-R bravourös vom 19. Startplatz auf Rang sechs vorgekämpft. Sein Markenkollege Christian Abt lag auf Rang fünf, als ihm Michael Bartels im Startgetümmel ins Auto fuhr und dieses so lädierte, dass Abt zunächst außerplanmäßig die Box ansteuern und später aufgeben musste. Teamchef Hans-Jürgen Abt: „Aus meiner Sicht war die Attacke auf Christian unschön. Laurent hat alles gegeben, ist hart gefahren – und hat leider nichts mit nach Hause gebracht. Ich freue mich, dass unsere beiden Jungen, Mattias Ekström und Martin Tomczyk noch die Plätze neun und zehn geholt haben. Und positiv für uns ist natürlich, dass unsere Autos absolut wettbewerbsfähig und superschnell waren. Leider haben wir den Lohn nicht einfahren können.“


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