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2001-07-05 09:28:45 - ks
F3: Stadtfahrt in 50 Sekunden

(c) ts photo
Pierre Kaffer will in Nürnberg die Tabellenspitze übernehmen
Jetzt wird es richtig eng für Toshihiro Kaneishi. Siege müssen her, sonst schlägt die Meute zu. Für seine Tabellenführung kann sich der Japaner nicht mehr viel kaufen. Der schöne Vorsprung ist so gut wie dahin – nur noch ein einziges Pünktchen trennt den Mann aus der Fremde von seinem Verfolger Pierre Kaffer. Und der Rheinländer bläst zum Angriff: „Ich habe als einziger Pilot im Feld bislang drei Mal gewonnen. Dies gibt mir Antrieb. Den speziellen Kick aber, den hole ich aus der Erinnerung an meine beiden Siege im vergangenen Jahr hier auf dem Norisring.“ Die Kampfansage ist deutlich, ihr Ruf hallt durch das Formel-3-Fahrerlager am Frankenstadion. Doch Furcht hat deshalb niemand der 30 Piloten. Dann schon eher vor der Hürde, die der ultrakurze Norisring stellt: nur 24 Fahrer dürfen auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs ins Rennen. Für mindestens sechs Piloten ist frühzeitig Schluss, sie erleben das Saison-Highlight vor dem Fernseher. Denn natürlich überträgt das DSF wieder, am Samstag von 17.30 bis 19.00 Uhr und sonntags von 18.45 bis 20.15 Uhr jeweils in einer Exklusivsendung. Die Rennen neun und zehn beschließen die erste Hälfte der diesjährigen Formel-3-Saison und geben nicht nur deshalb einen besonderen Anlass, sich noch einmal mächtig ins Zeug zu legen. Drei Wochen später starten die Jungs nämlich dort, wo sie alle gerne hin möchten: bei der Formel 1. Natürlich will jeder bis dahin möglichst viele Zähler auf seinem Konto sammeln. Die Fans in der Frankenmetropole wird es freuen. Ohnehin ist die Sache am 7. und 8. Juli einmalig! Nur in Nürnberg hetzt die Meute mitten durch die Stadt. „Die Strecke sieht viel einfacher aus als sie ist“, verrät Frank Diefenbacher, „überall sind Bodenwellen, die das Anbremsen erschweren. Im „Schöller-S“ lauert die Mauer auf dich. Man muss nah ran, um schnell zu sein. Doch wehe, du vertust dich nur um wenige Zentimeter – dann kracht es.“ Das 2,3 Kilometer lange Asphaltband am malerischen Dutzendteich gilt es zu bezwingen. Im Schatten der monumentalen Steintribüne trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Der Speed für eine Stadtfahrt ist enorm: 164,288 km/h Durchschnittstempo sind gefordert, will man den Rundenrekord von Thomas Mutsch aus dem Jahr 1999 brechen. In nur 50 Sekunden fegen die Formel-3-Monoposti über die 2,3 Kilometer lange Piste. Und einen sollte man dabei besonders beobachten: Markus Winkelhock. Der Sohn des 1985 tödlich verunglückten ehemaligen Formel-1-Piloten Manfred Winkelhock schickt sich an, ein ganz Großer zu werden. In seinem ersten Formel-3- Jahr stand der 21-Jährige bereits vier Mal auf dem Siegerpodest und gewann am Sachsenring sein erstes Rennen. Klar, dass er die interne Nachwuchswertung haushoch anführt. In Nürnberg wartet jedoch eine schwierige Aufgabe auf ihn: Winkelhock fuhr noch nie auf dem Norisring. Doch speziell in der Formel 3 wächst man ja mit seiner Aufgabe. ntv zieht F3-Bilanz Das Interesse vor dem Saison-Highlight der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft auf dem Nürnberger Norisring (06. bis 08. Juli) nutzt der Nachrichtensender ntv, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. In der Sendung „speed“ blickt ntv am Montag (2. Juli) auf die bisherigen acht Rennen. Am Dienstag (10. Juli), nach den Rennen neun und zehn auf dem Norisring, gehören wie gewohnt drei Minuten Sendezeit im ntv-Magazin ‚speed’ der Formel 3.
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