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Gametest: ATV: Quad Power Racing 2

Mit „ATV: Quad Power Racing 2“ bringt Acclaim den Nachfolger des gleichnamigen PlayStation 2 Klassikers an den Start. Auf dem Programm stehen packende Rennen mit Rennquads und waghalsige Stunts im Freestyle Modus. Die Frage „Lohnt das Update“ können wir vorweg schon jetzt mit „ja“ beantworten.
Für diejenigen, die Quad Power Racing (1) nicht kennen, sei einleitend kurz erklärt, dass es sich bei Quads um vierrädrige Offroad-Maschinen handelt. Vom Handling her, sind diese eher mit einem Cross-Motorrad zu vergleichen, als mit einem Geländewagen – denn durch geschickte Körperverlagerung lenkt man in drei Dimensionen… Im Gegensatz zum oftmals trockenen Motorsport, kann man Quad Racing übrigens getrost als Funsportart bezeichnen, was ATV 2 auch dem Spieler rüber bringt.
Die Neuerungen liegen gegenüber dem fast zwei Jahre alten Vorgänger eher im Detail. Bei den Fahrern handelt es sich jetzt um zehn wohl nur in Quad-Kreisen bekannten Profi-Fahrern und es kommen erstmals reale Sponsoren zum Einsatz. Dies ändert nicht wirklich etwas am Game, macht es aber authentischer. Neu ist auch eine Freestyle-Arena, in der man auf extremen Rampen und Schanzen mal so richtig „die Sau raus lassen kann“. Gerade für den Einstieg macht die neue ATV Academy Sinn, denn hier wird man schrittweise an die Fahrweise der Quads heran geführt und lernt erste Tricks. Von selbst versteht sich, dass die Grafik gegenüber dem Vorgänger stark verbessert wurde, was den Kauf in jedem Fall rechtfertigt.
Unser Hauptaugenmerk lag beim Test von „ATV: Quad Power Racing 2“ auf dem Karriere-Rennmodus. Hier kann man sich gegen fünf virtuelle Gegner auf bis zu zehn liebevoll gestalteten Offroad-Kursen messen. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich dabei von Rennen zu Rennen und mit steigendem Erfolg kann man auch stärkere Vehikel ergattern. Die Wettbewerbe bringen für den normalen Motorsportler einige neue Aspekte mit sich. Zum einen sollte man versuchen durch unterschiedliche Stunts auf den Naturschanzen Punkte zu sammeln, denn damit lässt sich ein Turbomodus aktivieren. Zum anderen kann man seine Gegner einfach durch einen herzhaften Tritt von der Seite in den Schlamm befördern. Im Gegenzug sollte man auch den Mitstreitern nicht zu nahe kommen. Beide Features sind zunächst ungewohnt, bringen aber mit etwas Übung viel Spaß.
Auch wenn die Steuerung auf drei Achsen zunächst etwas befremdlich erscheint, hat man sich extrem schnell daran gewöhnt. Die Quads bleiben in fast allen Situationen kontrollierbar. Etwas schade ist nur, dass die Kunststücke während des Rennens sozusagen zum Pflichtprogramm gehören, denn in höheren Spielstufen kann man ohne diese Manöver nicht in den Ergebnislisten brillieren.
Alles in allem macht „ATV: Quad Power Racing 2“ in jedem Fall Laune. Das Spiel ist ab einem Alter von sechs Jahren freigegeben und sollte nahezu jeder Altersklasse zusprechen. Wer neben der fast unendlichen Anzahl an Auto-Rennspielen mal etwas Abwechslung sucht, wird bei ATV 2 mit Sicherheit fündig werden. Achtung Suchtgefahr!
Weitere Infos: Acclaim Website
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