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Gametest: Bei "Firebugs" steht der Motorsport Kopf°

Das neue PS one-Game aus dem Hause Sony Computer Entertainment Europe könnte unter dem Motto "Motorsport der Zukunft" stehen. Die Rennstrecken bestehen nicht, wie gewohnt, aus ebenen Straßen, hier kommen Röhren zum Einsatz, die in futuristischer Umgebung für ein ganz neues Spielerlebnis sorgen. Ganz neu ist diese Idee übrigens nicht, denn bereits vor einigen Jahren kam en ähnliche Bauten in der Serie "Rollcage" zum Einsatz. Daher liegt es nahe, dass Sony selbst "Firebugs" als inoffiziellen Nachfolger bezeichnet.
Die Rennwagen der Zukunft bestehen auf verhältnismäßig kleinen Chassis, die mit riesigen Reifen ausgestattet sind. Das hat einen guten Grund, denn wenn man schon mal kopfüber an der Decke hängt, kann es passieren, dass irgendwann die Röhre endet und man, aus banaler Sicht betrachtet, auf dem Dach weiterfahren muss.
"Firebugs" ist gerade in der rennfreien Zeit eine gelungene Abwechslung zum bekannten Motorsport. Die Steuerung ist einfach gehalten, selbst Kinder und Konsolen-Einsteiger kommen auf Anhieb gut zurecht. Einzusammelnde Bonus-Objekte beschleunigen die Fahrzeuge, bieten ausgeklügelte Waffensysteme, um seine Gegner zu beschäftigen oder schützen vor gerade diesen.
Die technische Umsetzung von "Firebugs" weiß zu begeistern. Sony legte keinen Wert auf eine übermäßig realistische Darstellung, vielmehr wurde das Game in eine frische und abwechslungsreiche Comic-Optik verpackt, die die Defizite der betagten Playstation 1 (PS one) kaum zum Vorschein kommen lässt. Zur optischen Reizüberflutung kommt ein gelungener Soundtrack mit zeitgenössischen Tanzklängen.
"Firebugs" ist ein durchweg kurzweiliges Game und macht schnell süchtig. Leider steht dem der in meinen Augen etwas zu gering ausgefallene Umfang im Wege, so dass der Spielspaß eher für zwischendurch gedacht ist. Spieler aller Altersklassen werden ihre wahre Freude haben.
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