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Rezension: "Droge Rennsport - Die Sucht der Nüchternen"

"Droge Rennsport - Die Sucht der Nüchternen" ist das neuste Werk von Hartmut Lehbrink. Der begnadete Schreiber, an unzähligen Motorsport-Büchern beteiligt, fasst in diesem Buch verschiedene Portraits zusammen, die er für renommierte Fachzeitschriften geschrieben hat. Diese sind nicht immer taufrisch, aber gerade das macht den Reitz von "Droge Rennsport" aus. So zeigt beispielsweise das Portrait von Bernie Ecclestone aus dem Jahr 1973, dass der F1-Boss schon damals visionär war.
Lehbrink konzentriert sich nicht ausschließlich auf die Topstars, auch einige weniger bekannte Persönlichkeiten der Formel 1 finden im Buch Platz. Sie alle vereint die Droge Rennsport und Lehbrink transportiert mit seinen Worten in faszinierender Art und Weise die Charaktere und Facetten der Menschen, die im Motorsport zu hause sind: Colin Chapman, Jim Clark, Bernie Eccelstone, Mike Hailwood, Mika Häkkinen, Lord Alexander Hesketh, Graham Hill, Innes Ireland, Niki Lauda, Nigel Mansell, Max Mosley, Stirling Moss, Alfonso de Portago, Michael Schumacher, Ayrton Senna, Sir John Surtees, Wolfgang Graf Berghe von Trips, Ken Tyrrell, Gilles Villeneuve, Rob Walker, Frank Williams und Teddy Yip.
Mancher wird nun vielleicht denken, dass "Droge Rennsport" nur eine lose Sammlung einiger Zeitungstexte darstellt - sie haben recht. Aber die Qualität der vorhandenen Texte ist derart hochwertig, dass das Lesen großen Spaß bringt. Hinzu kommt eine beeindruckende Auswahl an Bildern, die zu einem großen Teil aus dem Archiv von Fotografen-Guru Rainer W. Schlegelmilch stammen. Fazit: besonders empfehlenswert.
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