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Gametest: Futuristischer Rennspaß: Beam Breakers

JoWood bringt mit " Beam Breakers " einen neuen Funracer auf den Markt. In einem Szenario, dass nicht unwesentlich an die Anfangszenen von "Das fünfte Element" erinnert, besteht die Aufgabe des Spielers darin, mit einem "antiGrav"-Auto durch die Wolkenkratzerschluchten von New Big Apple, dem New York der Zukunft, zu gleiten. Neben dem Championship-Modus, bei dem man sich in Rennen gegen konkurrierende Gangs durchsetzen muss, gibt es einem Missionmodus, bei dem verschiedene Aufgaben zu erledigen sind.

Wir widmen uns an dieser Stelle natürlich speziell dem Championship-Modus. Zur Erläuterung hier ein Zitat aus der Spielanleitung: "Das Gesicht des Rennsports hat sich verändert. Für immer. Todesmutige Fahrer rivalisierender Gangs riskieren ihr Leben in wilden, illegalen Rennen mitten im Berufsverkehr, immer auf der Flucht vor den Häschern der MetroPolice. Ein neuer Herausforderer hat sich gemeldet. Er wird vor nichts und niemandem halt machen."

Für den geübten Computer- oder Konsolenracer ist der augenscheinlichste Unterschied zu herkömmlichen Spielen die dritte Dimension in der Steuerung der Gleiter. Neben Beschleunigen, Bremsen und Lenken, muss man als Rennfahrer der Zukunft auch das Höhenruder betätigen. Dies ist auch zwingend notwendig, denn der in der Intensität einstellbare, dichte Verkehr zwingt den Spieler stellenweise zu gewagten Ausweichmanövern. Hat man sich nach einigen Runden, es gibt übrigens auch ein Tutorial zur Flugtechnik, an die neuen Möglichkeiten gewöhnt, lassen sich die Gefährte problemlos steuern und dem ausgedehnten Spielspaß in den sommerlich lauen Abendstunden steht nichts mehr im Wege. Positiv: Es gibt auch einen so genannten Erkundungsmodus, bei dem man ohne Gegner die einzelnen Schauplätze erkunden kann.

Die visuelle Umsetzung von "Beam Breakers" ist überwältigend. Die Szenarien sind mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Abwechslungsreiche Texturen bringen ein enormes Maß an Atmosphäre auf den Bildschirm. Architektonisch betrachtet sind die Bauten in der Großstadt der Zukunft beeindruckend. Leider, und das sei hier positiv zu sehen, blockieren ein ums andere Mal Brücken und hervorstehende Gebäudeteile die Ideallinie, so dass man schon etwas Geschick braucht, um die "antiGrav"-Fahrzeuge um die ansonsten recht flüssigen Kurse zu zirkeln. Diese Fingerfertigkeit benötigt man ebenfalls, um die Bonusobjekte einzusammeln. Die wichtigsten sind in jedem Fall der "Turbo", der den Racer um ein vielfaches beschleunigt und der Reparatur-Bonus, der das Gefährt wie von Zauberhand wieder instand setzt.

"Beam Breakers" stellt eine gelungene Abwechslung zu normalen Rennspielen dar. Wer einmal den Schritt in die Zukunft und damit in die dritte Dimension wagen möchte, findet im neusten JoWood Funracer eine gute Basis für ausgelassenen Spielspaß - und das auch gegen mehrere Spieler. Der Multiplayer-Modus erlaubt bis zu sechs Spielern im Netzwerk gegeneinander anzutreten. Die Steuerung überzeugt genauso, wie die Optik.

"Beam Breakers" ist für PC verfügbar und begnügt sich in den minimalen Vorraussetzungen mit einem Pentium II 400, 64 MB Ram und einer mit 16 MB bestückten 3D-Grafikkarte.

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