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Gametest: Carrera Grand Prix

Carrera-Bahnen wecken auch im Computerzeitalter noch das "Kind im Mann". Die Fusion zwischen beiden Generationen brachte kürzlich TAKE2 interactive auf den Markt. Mit Carrera Grand Prix kann nun jeder auch ohne große finanzielle Aufwendungen seinen Kindheitstraum leben.
Gespielt wird entweder im so genannten "Classic Mode", wo man ohne Spurwechsel die Miniaturracer steuert oder im "Arcade Mode", wo neben dem Spurwechsel auch spektakuläre Streckenteile auf den Racer warten. Dabei hat man jeweils die Auswahl zwischen Einzelrennen oder Meisterschaften. Die vorgegebenen Strecken begeistern durch abwechslungsreiche Streckenlayouts, die Fahrzeuge können dank eines variablen Magnet-Systems (VMS) am Boden der Flitzer modifiziert werden.
Die Optik an sich hinkt etwas hinter dem aktuellen Standard bei PC Spielen hinterher. Aus einer schrägen Draufsicht verfolgt die Kamera die Rennaction, die Steuerung erfolgt, dem Original nachempfunden, über nur zwei Tasten: Beschleunigen und Bremsen. Anfangs kommt das Feeling einer realen Carrera Bahn nur wenig rüber, hat man sich eine Zeit lang eingespielt, funktioniert alles problemlos. Als Fahrzeuge stehen verschiedene Modelle vom Klassiker über Sportwagen bis hin zum F1-Flitzer zur Auswahl. Dank eines gesunden Schwierigkeitsgrades sind Motivation und Spielspass gegeben.
Der Spaßfaktor steigt durch den integrierten Streckeneditor. Hier kann man nach Herzenslust seine Ideen umsetzen und neue Strecken layouten. Neben verschiedenen Fahrbahnelementen steht auch eine Auswahl an schmucken Beistellelementen zur Verfügung. Der Bauwut setzt nur die vorgegebene Tischgröße eine Grenze.
Carrera Grand Prix ist eine kurzweilige Unterhaltung für lange Winterabende. Das Spielprinzip ist eine gelungene Abwechselung zu anderen virtuellen Rennspielen.
Homepage: http://www.carreragrandprix.de
Demo-Movie: ftp://ftp.take2.de/movies/PC_CarreraGP.mpg
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