Lohnverpackung

Unter dem Begriff Lohnverpackung versteht man alle Unternehmen die Kontraktpacker sind. Das heißt, dass Lohnverpackung sich als Subunternehmen damit beschäftigt Güter und Waren zu verpacken. Dies dient vornehmlich dazu die produzierenden Unternehmen von Waren und Gütern zu entlasten. Und auch die Verpackung und die Koordination des Versandes für Waren und Güter zu optimieren. Eine nicht unerhebliche Rolle spielen hierbei die Kosten für eine Verpackung und die Effizienz im eigenen Unternehmen.

Aber auch Rohwarenimporteure nehmen die Dienste der Lohnverpackung in Anspruch. Die Lohnverpackung geschieht meist im Auftrag der die Güter herstellenden Firmen. Dazu gehört Waren und Güter als Handelsmarken zu verpacken. Dazu werden Rohwaren in die entsprechende Verpackungen mit dem Handelsnamen verpackt. Aber auch das Umpacken von Waren und Gütern gehört zu der Arbeit der Lohnverpackung. Auch kommt es im Arbeitsalltag der Lohnverpackung vor das Waren und Güter zu Hauptprodukten zugepackt werden. In Deutschland wird die Lohnverpackung auch: Kontraktverpacker, Abpacker, Lohnverpacker oder einfach Packer genannt. International sind andere Bezeichnungen geläufig, wie etwa Contact Packer und Co- Packer.
In der Lohnverpackung für die Getränkeindustrie begegnen wir einer Sonderform: Dort wird die Lohnverpackung auch Abfüller oder Lohnabfüller genannt. International ist für diesen speziellen Fall die Bezeichnung Bottler geläufig. Die Lohnverpackung an sich gehört zu den Logistikdienstleistungen. Häufig übernehmen Speditionen die Dienstleistungen der Lohnverpackung gleich mit. Für die Hersteller von Waren und Gütern hat die Abgabe des Arbeitsschrittes der Verpackung an die Lohndienstleistung große Vorteile. Externe Unternehmen die sich mit Lohnverpackung beschäftigen verfügen über äußerst effiziente Spezialstrukturen und die modernsten Abpackanlagen. Besonders lohnend ist die Abgabe an die Lohnverpackung für den Unternehmer, wenn die Strukturen im Betrieb aufwändiger in den Kosten oder weniger effizient wie die der Lohnverpackung sind. Das sogenannte Outsourcing in die Lohnverpackung ist heute in sehr vielen Bereichen der Industrie weit verbreitet. Vor allem die Lebensmittelindustrie und die pharmazeutischen Unternehmen verlassen sich auf die kostengünstigen Lösungen der Lohnverpackung.
Die Lohnverpackung kann verschieden Formen und Mischformen aufweisen. Es kommt vor das Markenhersteller das Copacking für andere Unternehmen übernehmen. Dies dient dazu eigene Verpackungsanlagen besser auszulasten und sie dadurch zu erhalten, weil ihre Effizienz gesteigert wird. Es kommt auch vor das Markenhersteller, die mit eigenen Markenprodukten am Markt waren, die Lohnverpackung für andere Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen übernehmen. Ohne selbst weiter mit Waren und Gütern am Markt vertreten zu sein. Sie wandeln sich so vom Hersteller zum Lohnverpacker. Die Lohnverpacker erhalten teilweise die benötigten Verpackungen vom Auftraggeber. Es kommt aber auch vor das die Materialbeschaffung von Packmitteln vom Lohnverpacker mit übernommen wird. Teilweise werden auch Arbeitsschritte die vor oder nach dem Verpacken liegen wie etwa Kommission, Konfektion, oder Kompression von der Lohnverpackung mit übernommen werden. Es kommt sogar vor, dass Firmen sämtliche Rohstoffe für ihre Waren und Güter an die Lohnverpackung liefern. Diese führt vor der eigentlichen Aufgabe der Verpackung alle Komponenten zusammen so dass die fertigen Waren und Güter erst in der Lohnverpackung entstehen. Dies wird auch als Lohnfertigung oder verlängerte Werkbank bezeichnet. Häufig organisiert sich die Lohnverpackung auch zu sogenannten Franchising- Systemen. Dies kommt vor allem bei der Lohnverpackung von Getränken vor.