W. Schneider GmbH
Druckfedern

Druckfedern sind Spiral- oder Blattfedern in allen erdenklichen Größen und was die Blattfedern betrifft, in den verschiedensten Formen. Spiralfedern befinden sich in Feuerzeugen, Kugelschreibern und die weiteren Anwendungsgebiete reichen bis zur Federung von Fahrwerken von Flugzeugen hin. Alle Arten von Druckfedern bestehen aus gehärtetem Stahl. Spiralfedern werden während ihrer Herstellung gewickelt. Das Material ist „weicher Stahldraht“, der einen Durchmesser von weniger als einem Millimeter oder auch mehr als 10 Zentimeter haben kann. Bei den „größeren Kalibern“ ist klar, dass diese nicht im kalten Materialzustand gewickelt werden können. Nachdem eine Feder ihre Fertigungsmaße erreicht hat, wird sie gehärtet. Ohne Härtung würde sie zusammengedrückt werden und nahezu in diesem Zustand verbleiben, also nicht die Funktion des Zurückdrückens erfüllen. Bei Druckfedern spielt der „Härte- bzw. Weichheitsgrad“ je nach Einsatzgebiet eine wesentliche Rolle. Dazu kommt der „Federweg“. Während die Telegabel eines Motorrades einen Federweg von über 30 Zentimetern haben kann, beträgt sie bei einem Eisenbahnwaggon nur sehr wenige Zentimeter. Blattfedern findet man beispielsweise als Druckfedern in gebräuchlichen Aktenordnern vor. Sie werden aber auch als mehrlagige Federn von Fahrwerken in beispielsweise LKWs eingesetzt. Die Lebensdauer von Druckfedern ist nicht unendlich groß. Es kommt nach einer gewissen Zeit der ständigen dynamischen Belastungen zur Materialermüdung. Selbst der bestgehärtetste Stahl gibt mit der Zeit nach. Es kann auch zum Federbruch kommen.
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