Metallveredlung Kopp AG

Metallveredelungen

Wenn von Legierungen abgesehen wird, handelt es sich bei Metallveredelungen hauptsächlich um Oberflächenbehandlungen. Halbedelmetalle wie beispielsweise Kupfer, Leichtmetalle wie Aluminium „veredeln“ sich selbst, indem sie oxydieren und damit eine Schutzschicht bilden, die das weitere Eindringen von leicht aggressiven Stoffen verhindern. Kupfer verfärbt sich nach einiger Zeit in ein dunkles Braun, das vorerst glänzende Aluminium wird stumpf hellgrau. Beabsichtigte Metallveredelungen werden trotzdessen auch bei Kupfer und Aluminium mit chemischen Mitteln vorgenommen. Behandelte Kupferdächer sehen grün aus, eloxierte Alu-Teile behalten ihren Glanz. Was eiserne Teile anbelangt, gibt es für sie mehrere Möglichkeiten an Metallveredelungen. Sie werden zumeist galvanisch verzinkt, vernickelt oder verchromt. Schweißdraht für CO2-Anlagen wird zum Schutz vor Korrosion verkupfert. Der Draht vom eisernen „Maschendahtzaun“ ist zumeist kunststoffbeschichtet. Zum Gebiet der Metallveredelungen gehört auch die Feuerverzinkung. Hier kommen Eisenteile in eine Zinkschmelze und sind danach von einer Schutzschicht umgeben, die für einige Jahrzehnte hält. Andere Arten von Metallveredelungen dienen weniger dem Schutz, sondern mehr dem Aussehen. Ein Wasserhahn aus Messing würde "unveredelt" seinen Zweck erfüllen und ewig halten, aber trotzdem verchromt sein, damit er sich "zeigen" kann. Das verhält sich beispielsweise auch mit dem Vergolden von Schmuckgegenständen so. In der Elektronikindustrie werden die Metallveredelungen von Steckkontakten durch Versilbern oder Vergolden angewendet. Unveredelte Kupferkontakte altern und es kann zu Fehlfunktionen kommen, obwohl der Aufbau des betreffenden Steckmodules technisch vollkommen in Ordnung sein kann.

 

Metallveredlung Kopp AG
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