Aluverarbeitung

Aluverarbeitung beschreibt die Verarbeitung und Anwendungen welche mit dem Metall Aluminium realisiert werden können. Aluminium kommt in sehr großer Häufigkeit auf der Erde vor. So ist es mengenmäßig das am dritt häufigsten vorkommende Element auf der Welt.
Unter der Erdkruste kommt es jedoch nur als in anderen chemischen Stoffen gebundenes Element vor. Das ist mit der Reaktionsfreudigkeit des Metalls zu begründen. Führt man ihm Sauerstoff, reagiert es sehr schnell und oxidiert. Dann umhüllt es sich selbst mit einer dünnen Oxidschicht, welche gleichzeitig die Reaktion des weiteren Materials nicht zulässt. Dies ist freilich nu bei reinem Aluminium der Fall.

Geschichtlich betrachtet ist die Aluminiumverarbeitung schon seit etwa 2000 Jahren bekannt. Das neue und vor allem extrem leichte Metall wurde aber zunächst nicht weiter beachtet. Der römische Kaiser zu jener Zeit verbot die Aluverarbeitung regelrecht, da er befürchtete, dass das Metall Gold und Silber in ihrer Wertigkeit negativ beeinflussen könnte. Die Entdeckung im römischen Reich wurde also unterdrückt. Der eigentliche Entdecker wurde sogar hingerichtet, damit das Geheimnis um die Aluverarbeitung geheim bleibe. Das erste durch Aluverarbeitung gefertigte Schwert wurde ebenfalls vernichtet und totgeschwiegen. Die Wirtschaft war schon damals sehr vorsichtig mit neuen Erfindungen und Entdeckungen. Dieses Verhalten zog sich bis in die Moderne fort. Selbst mit der Erfindung des Flugzeuges ging man zunächst skeptisch um. Dies geschah vor gerade einmal 100 Jahren.
So tauchte Aluminium erst sehr viel Später wieder auf. Etwa um 300 nach Christus war die Aluverarbeitung, wahrscheinlich durch die Chinesen entdeckt worden. Dies belegt ein Fundstück aus dieser Zeit. Es handelte sich dabei um eine Gürtelschnalle aus Aluminium. Diese gehörte aller Wahrscheinlichkeit nach einem chinesischen General. Die Geschichte um das sonderbar leichte Metall aus der Zeit der römischen Herrschaft wurde erst um 1808 in Europa wieder aufgegriffen. In diesem Jahr entdeckte ein englischer Wissenschaftler das Metall erneut. Man besann sich darauf auf die alte Geschichte des leichten Metalls und dem hingerichteten Metallschmied. Man kam zu der Erkenntnis, dass es sich bei diesem später zerstörten Schwert um eines durch Aluverarbeitung hergestelltes Stück handeln musste. Dennoch ist ungeklärt wie der Arbeiter das Aluminiumschwert hätte herstellen können. Es war nahezu unmöglich mit den damaligen technischen Mitteln ein reines Aluminiumstück zu fertigen. Erst um 1825 gelang es das unreine in der Natur vorkommende Metall selbst herzustellen. Zwei Jahre später um 1827 war es dann endlich soweit. Die Wissenschaftler waren in der Lage das leichte Metall nun in reiner Pulverform herzustellen. Wie vom römischen Kaiser fast 2000 Jahre zuvor befürchtet, lag der Preis des Aluminiums damals sogar über dem des Goldes.

Das häufigste Metall der Erde ist heute hingegen eher preisgünstig zu haben. Gegenüber anderen metallischen Stoffen bietet es einige Vorteile hinsichtlich seines Gewichtes. So ist es beispielsweise leichter als Eisen, oder Stahl. Die Festigkeit ist zu dem auch recht hoch. Zwar ist diese nicht mit Stahl vergleichbar, dennoch ist es möglich auch durch Aluverarbeitung Konstruktionen zu erschaffen. So werden heute ganze Automobilkarosserien aus Aluminium hergestellt. Aluminium bietet den Vorteil, dass es gegenüber Stahl fast nicht rostet. Hinzu kommt die Gewichtsersparnis, welche auch für den Benzinverbrauch eines Fahrzeuges günstige Auswirkungen hat.

Besonders setzte sich die Aluverarbeitung aber in der Luftfahrt und der Raumfahrt durch.
In diesen Bereichen wird es besonders wegen der Ersparnis des Gewichtes eingesetzt.
Konstruktionen, welche besonders auf Stabilität und dabei geringes Gewicht angewiesen sind werden auch heute noch zum Großteil durch Aluverarbeitung hergestellt. Schwierig gestaltet sich auch heute noch die Aluverarbeitung hinsichtlich der Schweißbarkeit. Der hohe Materialpreis steht der Massenfertigung in Automobilen auch entgegen. Lediglich in Branchen in denen es keine Alternative gibt, wie etwa beim Flugzeugbau, setzt man stetig Aluminium ein. Auch die Dauerbruchfestigkeit ist nicht immer problemlos bei der Aluverarbeitung.

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Produkte von Pfister Dietlikon sind Lochbleche und Metallgewebe. In der Aluverarbeitung ist die Firma ebenfalls tätig.

Die Konstruktion einer Walzenpresse fällt in den Bereich des Maschinenbaus. Sie kann zur Verarbeitung unterschiedlicher Metalle genutzt werden.

Federn können aus Aluminium oder Stahl gefertigt sein und sind somit ein Produkt der Metallindustrie.