Offsetdruck

Die Anschaffungskosten für die Grundausstattung sind bei dem Offsetdruck höher als bei anderen Druckverfahren, dennoch ist es die Qualität dieses Druckverfahrens, die überzeugt. Der Offsetdruck beziehungsweise das Offsetdruck-Verfahren ist in drei unterschiedlichen Druckformen möglich. Die Druckformen beim Offsetdruck sind Papierfolien, Metallfolien und Kunststofffolien. Die Papierfolien werden auch mit Schreibwerteinstellungen oder als Vordruck geliefert.

Es gibt Papierfolien für Schreibautomaten und EDV-Anlagen sowie für das Kopierverfahren. Allerdings eignen sich Papierfolien nur für den Druck kleiner Auflagen bis 5.000 Stück. Metallfolien werden aus Aluminium hergestellt. Es gibt Metallfolien für die Beschriftung mit der Schreibmaschine und für das elektrostatische Kopierverfahren. Metallfolien werden für Auslagen in fast unbegrenzter Höhe verwendet. Die fotografische Übertragung wird angewendet, wenn man beispielsweise Zeichnungen und Bilder vervielfältigt. Auf Kunststofffolien werden Texte durch eine Kamera unmittelbar übertragen. Der Übertragungsvorgang dauert etwa eine bis anderthalb Minuten. Bei dem Offsetdruck ist bei der Erstellung der Druckform einiges zu beachten. Die Druckformen sollten zunächst vor jeglichem Fett geschützt werden und die Schrift sollte entsprechend viel Zeit zum Trocknen haben. Verwendet man Metallfolien, sollten diese nach der Beschriftung mit einer Spezialflüssigkeit fixiert werden. Sollen diese später einmal wieder verwendet werden, sollte man sie konservieren, da sie sonst oxidieren.
Der Offsetdruck beziehungsweise das Offsetdruck-Verfahren beruht darauf, dass nur die fetthaltigen Stellen die Druckfarbe annehmen und die anderen nicht. Die Druckformen müssen bei dem Offsetdruck vor ungewollter Berührung mit dem Fett geschützt werden, das bedeutet auch der Schutz vor fettigen Fingerabdrücken. Korrigieren lassen sich die Folien beim Offsetdruck nur schwer. Papierfolien, die mit einem Schreibgerät beschriftet wurden, korrigiert man mit einem Plastik-oder Glasradierer. Für Metallfolien werden spezielle flüssige Korrekturmittel verwendet. Kunststofffolien werden allerdings nicht korrigiert, da nur einwandfreie Texte mit der Kamera übertragen werden. Es ist daher einfacher, die Vorlage mit dem PC erstellen und auf die Druckform zu kopieren. Der Abzug beim Offsetdruck entsteht durch einen chemischen Vorgang im Flachdruckverfahren. Hierbei stößt das Fett das Wasser ab und nimmt Farbe an.
Die Druckform wird dann zunächst auf ein Gummituch übertragen, und zwar in Spiegelschrift und erscheint dann seitenrichtig auf dem Druckträger alle Papiersorten sind dabei für den Offsetdruck verwendbar. Der Offsetdruck ermöglicht sowohl kleine Auflagen von Papierfolien bei circa 5.000 Drucken zu sehr günstigen Preisen als auch eine hohe Anzahl von Metallfolien bei circa 100.000 Aufl. ebenfalls zu sehr günstigen Preisen. Papierfolien sind enorm preiswert und vielseitig einsetzbar. Ihr Preis liegt bei etwa sieben Cent pro Stück. Besonders rationell ist es, wenn Druckform beim Offsetdruck durch das Kopierverfahren erstellt wird und dabei werden hervorragende Drucke hergestellt, die sich unter anderem bestens für Werbezwecke eignen. Der Offsetdruck beziehungsweise das Offsetdruck-Verfahren ist heute so einfach und sauber zu handhaben, so gut in der Qualität der Abzüge und so preiswert in der Herstellung, dass andere Verfahren gar nicht mehr benutzt werden, auch dann nicht, wenn sie sich vielleicht als preiswerter oder hochwertiger in der Qualität erweisen.