GFM Maschinenbau GmbH
Falzmaschinen

Seit jeher werden Falzmaschinen in der Weiterverarbeitungsabteilung von Druckereien und in Buchbindereien verwendet. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Maschinen, die nach gewissen manuellen Voreinstellungen einen oder mehrere Falze an einem Bogen durchführen. Falzmaschinen unterscheiden sich grundsätzlich in der Technik durch die der Bogen letzten Endes seinen Falz bekommt. Dabei unterscheidet man zwischen einem Taschenfalz und einem Messer- bzw. Schwertfalz. Beim Taschenfalz sind an den Falzmaschinen mehrere Kanäle an denen jeweils eine Falztasche mit einem Anschlag montiert ist, der sich je nach gewünschter Falzposition justieren lässt. Der Bogen wird von Einzugswalzen in die Tasche gelenkt, stößt an den Anschlag und wird danach von den Zugwalzen nach unten weggezogen wodurch der Falz entsteht. Die Falzmaschinen die mit einem Schwertfalz arbeiten funktionieren ähnlich, jedoch wird bei ihnen der Bogen nicht automatisch durch den Anschlag in der Tasche nach unten gezogen, sondern durch einen Keil, der Schwert oder Messer genannt wird. Bei dieser Methode wird der Bogen zwischen die Zugwalzen gedrückt und bekommt auf diese Weise seinen Falz. Je nach Einstellungen lassen sich an beiden Falzmaschinen die verschiedensten Falzarten durchführen. Von Zick-Zack Falz, Leporello, Altarfalz, Wickelfalz bis zum Einbruch oder Dreibruchfalz lassen sich je nach gewünschtem Endprodukt in solchen modernen Falzmaschinen, die mit mehreren tausend Bogen pro Stunde arbeiten fertigen.
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